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Männer I gegen Kastel:

Männer I: MSG Schwarzbach – TG Kastel 38:41 (17:21)

Den verlustpunktfreien Tabellenführer lange geärgert

Die MSG hatte den bisher verlustpunktfreien Absteiger und Tabellenführer zu Gast. Der Gegner hat seine Spiele alle souverän gewonnen. Mit der Ausnahme des Hinspiels vielleicht, das die Schwarzbacher lange ausgeglichen gestalten konnten. Doch angesichts der Serie des Gegners hingen die Trauben gegen den BOL-Primus schon sehr, sehr hoch. Erst recht, als die Gastgeber die ersten fünf Minuten komplett verschliefen und mit 1:6 schon ziemlich deutlich in Rückstand lagen. Doch was folgte, war vermutlich eine der besten Saisonleistungen der gastgebenden MSG, die den Spitzenreiter in der ungewohnten Kreissporthalle an den Rand zumindest des ersten Punktverlustes brachte. Am Ende hat es nicht ganz gereicht für die Mannschaft von Trainer Daniel Rossmeier, der aber stolz auf sein Team, auf die Einstellung war, die für die nächsten wichtigen Aufgaben im Kampf um den Klassenverbleib hoffen lässt.

Klar ist aber auch: 41 Gegentore sind selbst gegen den Tabellenführer deutlich zu viel. Die Gäste fanden immer wieder Lücken im Eins gegen Eins in der Schwarzbach-Deckung oder auch aus dem Rückenraum und schnellen Gegenstößen. Die Gastgeber hielten mit Einsatz dagegen, spielten selbst immer wieder den Mitspieler frei und robbten sich langsam heran. Und dass, obwohl der riesige, aber bewegliche Torwart der Gäste noch viele Würfe und mehrere Siebenmeter wegfischte. Beim 7:9 waren sie auf zwei Tore dran, beim 8:15 schien sich wieder eine klare Pleite anzudeuten. Zur Pause waren es vier Treffer, nach dem Wechsel dann beim 20:26 sechs. Doch bis zur 42. Minute hatten sich die Gastgeber auf 31:32 herangearbeitet und schnupperten an der Wende. Der Gegner nahm die Auszeit, der Trainer war entsprechend bedient. Doch trotz des Momentums auf Schwarzbach-Seite taten sich auch mit schwindenden Kräften immer wieder Lücken auf, die Kastel am Ende zum Sieg nutzte. Der Primus hatte allerdings deutlich mehr Mühe mit der MSG, als ihm lieb und er vermutlich auch erwartet hatte.

Es spielten: Marius Kraus, Janik Pfeffer (Tor), Marc Stroh (2/2), Marc Reuther (2), Florian Roche, Max Schubert, Marius Krüger, Malte Braun (6), Maximilian Kapp (1), Jannik Poch (1), Mika Weiner (13), Connor Pfeil (3), Jacob Eid (4), Kevin Pappisch (6/3)

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