HSG Sindlingen/Zeilsheim – MSG Schwarzbach 28:22 (13:9)
Spitzenspiel am Ende doch eine klare Sache
Einen Dämpfer im Kampf um den Relegationsplatz musste die MSG Schwarzbach im Derby einstecken. Mit dem deutlichen 28:22 (13:9)-Sieg revanchierte sich der Tabellenerste für die Niederlage im Hinspiel und ist vom Platz an der Sonne nun wohl nicht mehr zu verdrängen. Von Beginn an zeigte der Gastgeber, wer Herr im Hause war. Während die Gäste vom Schwarzbach Fahrkarte um Fahrkarte gegen den guten Heimtormann zogen, konterten die Sindlinger geschickt und zogen früh auf 8:4 weg. Zu viele technische Fehler, sowie schlecht vorbereitete und ungenau platzierte Würfe aus dem Rückraum führten dennoch zum noch schmeichelhaften Pausenstand. In der Anfangsphase des zweiten Durchgangs plätscherte das Spiel so vor sich hin, bis ein 3:0-Lauf der Gäste das Spiel auf einmal beim 19:18 wieder offen gestaltete. Sindlingen zeigte sich nun etwas fehlerhafter im Angriff, während die Schwarzbacher über die Außenpositionen zum Erfolg kamen. Doch der Ausgleich wollte nicht fallen, beim 21:20 in Minute 52 war dennoch alles offen, aber danach spielte Sindlingen seine ganze Erfahrung aus und gewann letztlich vielleicht etwas zu hoch, aber dank der rundum besseren Tormann-, Abwehr- und Angriffsleistung völlig verdient. Vor allem der Ex-Krifteler Daniel Fribolin glänzte aus dem Rückraum, als Anspieler und sicherer Siebenmeter-Schütze. Nach der Faschingspause gastiert dann die TG Nordwest beim momentan Tabellendritten. Ein richtungweisendes Spiel um den Relegationsplatz, dazu das Wiedersehen mit Ex-Trainer Goran Angelov und die Revanche für die derbe Auswärtsniederlage der Hinrunde – all dies sollte Motivation genug sein, dass die MSG beim nächsten Spiel wieder als Sieger von der Platte geht.
Es spielten: Daaboul (Tor), Brinkman, Burkhardt (1), Echtermeyer (2), Gendritzki, Ickstadt (5), Krüger (1), Schröder (2), Schubert (3), Schwöbel, Stockhofe (5/2), Theis (2), Trubljanin (1), Wötzold