HSG Hochheim/Wicker II – MSG Schwarzbach 22:29 (11:12)
Vieles klappt beim Befreiungsschlag
Endlich wieder gewonnen! Nach sechs sieglosen Spielen in Folge bezwang die MSG die favorisierten Gastgeber und bestätigte die ansteigende Form nach dem Nordenstadt-Spiel. So legten die Gäste auch gleich los wie die Feuerwehr und führten schnell 3:0. Danach stotterte der Angriffsmotor etwas, die frühe personenbezogene Deckung gegen Johannes Stockhofe schien Wirkung zu zeigen. Allerdings stand die Schwarzbacher Abwehr ihren Mann, ließ bis zur 16. Minute nur vier Treffer zu. Außerdem nutzte die MSG um den starken Kapitän Christian Schröder nun auch den Platz in der Hochheimer Abwehr und erhöhte so auf 9:4. Im Anschluss kamen die Hausherren besser ins Spiel, zogen die Gästeabwehr mit Kreuzungen und guten Abschlüssen aus der zweiten Reihe auseinander und verkürzten bis zur Pause.
In der Kabine wurde noch einmal die mangelnde Chancenverwertung angesprochen, die dem Hochheimer Torwart mit halbhoch geworfenen Bällen zu einigen spektakulären Paraden verhalf. Gesagt, getan, Marius Krüger nahm sich ein Herz und erzielte aus der zweiten und dritten Reihe Tor um Tor. In der Defensive hielten Schwöbel und Echtermeyer den Laden zusammen und die Chancen, die sich den Hochheimern boten, entschärfte Andre Daaboul souverän. Beim 14:22 war das Spiel gegessen und beim 19:29 sah es sogar nach einem Debakel für die Hausherren aus, die sich aber noch einmal aufrafften und das Ergebnis korrigierten. Eine geschlossene Mannschaftsleistung der MSG führt diese also vorerst aus der Krise und so gilt es, in den letzten zwei Spielen dieses Jahr noch einmal nachzulegen, um die bisher enttäuschend verlaufene Saison zumindest ein wenig zu schönen. Dafür gilt es am Samstag um 19.20 Uhr in der Schwarzbachhalle die Reserve aus Münster zu bezwingen. Mit einer ähnlichen Leistung wie die der vergangenen zwei Wochen ist dies durchaus drin.
Es spielten: Daaboul, Strubel (Tor), Echtermeyer (3), Gendritzki, Ickstadt (2), Krüger (4), Markovic (1), Schröder (2), Schwöbel (3), Schubert (2), Stockhofe (7/4), Theis (5/1), Wötzold