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Handballer trauern um Silke Thielsch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Krifteler Handballer trauern um Silke Thielsch

Nichts fällt den Krifteler Handballern schwerer, als diese Nachricht zu verkünden: Silke Thielsch ist tot. Die Handballabteilung der TuS Kriftel trauert um ihr engagiertes Mitglied, das gerade in den vergangenen Jahren den Verein entscheidend geprägt hat. Sie starb in der Nacht zum Sonntag nach einem Unfall im Alter von nur 41 Jahren. Unser Mitgefühl gilt ihrem Lebensgefährten und ihrer ganzen Familie. Wir werden Silke immer in bester Erinnerung behalten.

Silke Thielsch hat den Handballsport gelebt wie kaum eine andere. Schon als Spielerin war sie engagiert und erfolgreich. So gehörte sie beispielsweise zum Kader der weiblichen A-Jugend, die unter der TGS Langenhain südwestdeutscher Meister wurde. Auch bei den Aktiven setzte die wurfgewaltige Rückraumspielerin bei den Damen I und II viele Jahre Akzente. In den vergangenen Jahren prägte sie die Abteilung als Macherin – auf der Bank der Damen I im Vordergrund sowie als treibende Kraft im Hintergrund. Ihr ist es zu verdanken, dass die TuS-Handballer inzwischen auf viele Sponsoren und Unterstützer bauen können. Sie pflegte den Kontakt zu diesen Helfern, ebenso wie zum TuS-Sportausrüster oder zu den Verbänden. Der Silvester-Cup, das Turnier der Damen- und Männermannschaften zum Jahreswechsel, war mit ihr „Baby“. Im Vorstand arbeitete sie seit einigen Jahren offiziell mit. Ihr Ziel war es, den Verein als Ganzes nach vorne zu bringen, Schritt für Schritt mit neuen Ideen und Projekten.

Als rechte Hand der Trainer bei den Damen I war sie längst nicht mehr wegzudenken. Die Teammanagerin hielt den Coachs stets den Rücken frei, fieberte aber auf der Ersatzbank dann mindestens genauso emotional mit. Dass die Damen I binnen drei Jahren zwei Mal bis in die 3. Liga aufstiegen – es ist auch der Verdienst von Silke Thielsch. Den Saisonauftakt dort hatte sie schon so fleißig geplant. Die TuS-Handballer-Familie ist traurig, dass sie nun die Spiele auf dieser neuen Bühne nicht mehr miterleben kann. Sie wird ihr ein ehrendes Andenken erweisen.

© tus-kriftel-handball.de