Dennis Gendritzki wird neuer MSG-Trainer

 

Die Vertreter des Vorstandes begrüßen das neue Trainerduo.

 

MSG Schwarzbach I:

Gendritzki und Stibitzky – neues Trainer/Co-Trainer-Duo kommt

Acht Jahre war Dennis Gendritzki Trainer der Damen von TuS Nordenstadt. Das sei eine lange, aber auch sehr schöne Zeit gewesen, sagt er. Doch es sei eben auch mal Zeit für einen Wechsel. Und da fügte sich es gut, dass die alte Heimat rief und sehr großes Interesse zeigte. So ging alles recht schnell: Gendritzki ist ab der kommenden Saison der neue Trainer der Männer der MSG Schwarzbach in der Bezirks-Oberliga. Er bringt aus Nordenstadt gleich noch seine Co-Trainerin mit: Laura Stibitzky war dort schon drei Jahre an seiner Seite und wechselt jetzt gerne mit ihm erstmals in den Männerbereich.

Für sie sei es eine „neue Herausforderung“, die sie gerne annehme, sagt die 26-Jährige, die früher in Eltville gespielt, sich nach ihrem Wechsel nach Nordenstadt aber bald schwer verletzt hat. Es folgte die Anfrage zur Co-Trainerin und eine sehr erfolgreiche Zeit im Wiesbadener Verein. Denn Nordenstadt stieg nicht nur in die Oberliga auf, sondern etablierte sich dort gleich. In dieser Saison wollen sie noch unter die Top 5 kommen und konkurrieren dabei mit den Damen der TuS Kriftel.

Doch Gendritzkis Konzentration gilt nun schon teilweise der neuen Aufgabe. Er will bereits Ende März das erste Training einmal in der Woche anbieten und dann MSG-I-Coach Daniel Rossmeier mit Saisonende beerben. Zudem wird er noch die männliche B-Jugend des Vereins mit betreuen. In der Jugend der JSG hat er damals als Coach auch angefangen, bis der heutige Inhaber der C-Lizenz die Anfrage aus Nordenstadt bekam.

Er freue sich auf die Aufgabe in der alten Heimat, wo er zeitweise in der Jugend und dann bei den Aktiven spielte. Der Kreisläufer und Rückraum-Mitte-Mann hat den Zusammenschluss des TV Hofheim und der TuS Kriftel zur MSG Schwarzbach hautnah miterlebt, war Aktivenwart im Vorstand und begrüßt nun auch die komplette Kooperation zur HSG Schwarzbach zur nächsten Saison. „Ich freue mich, dass ich im neuen Kapitel dabei sein darf. Das ist schon der richtige Schritt“, sagt der 34-Jährige.

Besonders froh ist Gendritzki, dass ihm alle Spieler weiter zur Verfügung stehen werden. Auch einige junge Talente haben sich trotz höherklassiger Angebote für das Projekt mit dem neuen Coach entschieden. Junge Leute aus der Zweiten Mannschaft sollen noch dazu kommen. Mit diesem Team möchten Gendritzki und Stibitzky in der kommenden Saison in der BOL schon eine gute Rolle spielen, wenn nicht mehr. „Ich habe ein gutes Gefühl, dass die Jungs mir das Vertrauen geben, möchte junge Spieler entwickeln“, sagt der Coach. Er wolle die Abwehr mit meist vielen Gegentoren stabilisieren, „auf Ballgewinn verteidigen und mit viel Geschwindigkeit nach vorne spielen“. Denn mittelfristig sollte es schon das Ziel sein, in die Oberliga aufzusteigen, er wolle aber sich und der Mannschaft auch Zeit geben. Die nötige Ausdauer und Widerstandsfähigkeit hat Gendritzki, denn er hat doch früher mal Eishockey bei den „Löwen“ Frankfurt gespielt.

Die Verantwortlichen der baldigen HSG Schwarzbach sind sehr froh über diese Personalie und die Rückkehr des Ex-Spielers, -Trainers und -Vorstandskollegen. „Wir haben uns ja nie aus den Augen verloren und seine Entwicklung in Nordenstadt sehr genau und sehr zufrieden beobachtet“, sagen die Abteilungsleiter Christian Ries (Hofheim) und Matthias Brand (Kriftel) unisono. Die Aktivenwarte Marius Krüger, Thiemo Winkes, Marc Stroh und Thomas Huhmann erhoffen sich mit dem neuen Coach, nun den nächsten Schritt zu gehen. Sie freuen sich, dass die jungen Spieler bleiben, von einigen Routiniers unterstützt werden und möchten mit dieser Mischung schon mittelfristig mit der Oberliga liebäugeln. „Vor allem passt dieser Wechsel gut zum Zusammenschluss als HSG Schwarzbach, so dass wir uns nun doppelten Schwung für den Handball in Kriftel und Hofheim versprechen“, betonen die Abteilungsleiter.

 

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