Damen II gegen Niederwalluf/Eltville:

Konnte mit seinem Team einen wichtigen Sieg feiern: Trainer Kai Zapototschny (Foto: Lorenz)

 

Kriftel – FSG Niederwalluf/Eltville 24:15 (10:8)

Spitzenspiel mit Verstärkung gewonnen

Das war die richtige Antwort auf das zuletzt schwache Spiel in Bergen-Enkheim. Die Vorrausetzungen waren allerdings nicht gut, da sieben Spielerinnen sich verletzt oder privat verhindert abmeldeten. „Wir wollten das Spiel gerne verlegen, aber Walluf lehnte dies ab“, berichtete Trainer Kai Zapototschny. „Jetzt muss man sagen, zum Glück.“ Christina Hill machte ihr erstes Spiel von Beginn an nach einer langen Schulterverletzung, Antonia Pfirrmann war nach überstandener Verletzung ebenfalls wieder dabei. Die Damen I sagten zudem sofort Hilfe zu, und mit Jana Lorenz, Martina Ruchti und Anne Eichhofer kamen gleich drei Spielerinnen dank der U21-Regel zum Einsatz. „Hier ein großes ,Danke‘, da dies nicht selbstverständlich ist. Aber dies zeigt, dass hier etwas wächst und vor allem zusammenwächst“, freute sich der Trainer.

Der Start verlief noch etwas holprig und man lag 2:4 hinten, vergab viele klare Chancen. Aber man fing sich doch relativ schnell wieder und konnte über 4:4 zum 7:4 wegziehen Die neuen Spielerinnen brachten sich super ein. Nach der Pause glich Walluf dennoch aus auf 10:10. Doch dann ging noch mal ein Ruck durch die Mannschaft. Das Tempospiel lief, und jeder verworfene und erkämpfte Ball wurde prompt in Tore umgemünzt. In dieser Phase war Jana Lorenz mehrfach im Gegenstoß erfolgreich und so konnte man sich Stück für Stück absetzen auf 20:13. „Das war eine richtig gute Abwehrleistung mit zwei guten Torfrauen gegen einen starken Gegner. Ein Lob geht an die gesamte Mannschaft, die ein gutes Spiel zeigte“, sagte der Trainer und verteilte doch ein Sonderlob an Magda Werer.

Es spielten: Alexa Loyal, Lena Kuptschitsch (Tor), Jill Peter (3), Magda Werer (4/1), Lisa-Marie Gottron (1), Martina Ruchti (4), Kati Angelova, Antonia Pfirrmann, Christina Hill (4), Laura Jakobi, Anne Eichhofer (1), Nicole Frank, Jana Lorenz (6)

Damen I in Baunatal:

 

Nicht nur eine sichere Siebenmeter-Schützin: Jacqueline von Moltke warf in der letzten Sekunde das "Golden Goal" zum 25:24 Sieg der TuS Kriftel.

 

Eintracht Baunatal – Kriftel 24:25 (9:14)

Überragende „Jackie“ markiert das „Golden Goal“

Nach der deutlichen Niederlage im ersten Auswärtsspiel in Mörfelden/Walldorf war Wiedergutmachung angesagt. Die gelang eindrucksvoll: Denn das stark ersatzgeschwächte Team entführte in der Oberliga verdient beide Punkte aus Nordhessen und konnte die lange Heimfahrt zufrieden antreten. Damit bleibt Kriftel weiterhin mit vier Siegen und nur einer Niederlage in der Spitzengruppe. „Die Mannschaft hat das richtig gut gemacht und über weite Strecken gut gearbeitet“, freute sich Trainerin Ilka Fickinger über die Punkte und die Leistung.

Das goldene Händchen hatte letztlich Jacqueline von Moltke, die auf der ungewohnten Links-Halbe-Position ohnehin ein starkes Spiel machte, insgesamt elf Tore warf und fünf Mal von der Siebenmeterlinie traf. So erzielte sie in der letzten Sekunde auch den Siegtreffer, nachdem Baunatal kurz vor Schluss erstmals mit 24:23 geführt, Marleen Streb aber für den Ausgleich gesorgt hatte. Eine starke Leistung bot zudem Torfrau Mareike Drucks, die vor allem in der ersten Halbzeit nur neun Gegentore zuließ. Da hatte sich Kriftel vom 4:4 auf 7:4, dann 12:6 und zum sicheren Pausenstand abgesetzt. Die Gastgeberinnen kamen aber nach der Halbzeit ins Spiel zurück, weil Kriftel eben sehr ersatzgeschwächt auflaufen musste (es fehlten Alina Volke (Urlaub), Jana Lorenz (krank), Tina Ruchti und Sabrina Scholl (priv. verhindert). Dennoch spielten die Gäste diszipliniert und lange ihre Angriffe aus – und wurden letztlich für die starke Leistung auch belohnt. Ein herzliches Dank ging zudem noch an Meli Schmidt und Nici Frank aus den Damen 2 die mit nach Baunatal fuhren und das Team der Damen 1 unterstützten.

Es spielten: Mareike Drucks, Hannah Weißer (Tor), Jacqueline von Moltke (11/5), Lisa Weißer, Janine Pfuhl (je 5), Din Nietzig (2), Marleen Strebe, Isabel Göbel (je 1), Melanie Schmidt, Nicole Frank, Kim Koerber.

Damen II in Eppstein:

TSG Eppstein – Kriftel 19:26 (9:11)

Souveräner Erfolg im Derby

Im Nachholspiel erwischten die Gäste einen sehr guten Start, machten vier schnelle Tore zum 4:0. Danach versäumten sie es allerdings, das fünfte und sechste Tor zu werfen. So kam Eppstein schnell wieder heran und traf zum 6:6-Ausgleich.

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Damen II gegen Nordenstadt:

Kriftel – TuS Nordenstadt 25:17 (16:10)

Als einziges Team noch ungeschlagen

Durch den deutlichen Sieg bleibt die Mannschaft von Trainer Kai Zapototschny in der Bezirks-Oberliga als einziges Team weiterhin ungeschlagen. „Von Beginn an haben wir nichts anbrennen lassen“, freute sich der Trainer über einen guten Start bis zum 5:1, wobei die Deckung gut stand und Lena Kuptschitsch im Tor sicher hielt.

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Damen II gegen SG Nied II:

Kriftel – SG Nied II 19:19 (11:12)

Viele Faktoren führen zum Punktverlust

Mit diesem Punktverlust hatten die Damen II sicher nicht gerechnet, zählt Nied doch eher zu den gefährdeten Teams in der Bezirks-Oberliga. Doch Trainer Kai Zapototschny konnte nicht zufrieden sein mit der Leistung seines Teams, das nicht wie gewohnt in sein Tempospiel fand. Zudem fehlten ihm mit Vanessa Pitsch und Nicole Ammon zwei wichtige Spielerinnen im Abwehrzentrum. Hinzu kam, dass die Gastgeberinnen allein neun Zeitstrafen kassierten, Nied jedoch nur eine. Bei den Siebenmetern lautete der Verhältnis 8:1 für den Gegner. Somit haderte der Trainer auch mit den Schiedsrichtern, die darüber hinaus beim wenig temporeichen Spiel der Gäste zu selten aus Zeitspiel erkannt hätten. Allerdings sahen die Zuschauer auch jede Menge technische Fehler auf Krifteler Seite, so dass sich Nied den Punkt durchaus verdiente. Die Gäste lagen sogar die meiste Zeit vorn, zum Sieg reichte aber nicht. Immerhin: Kriftel bleibt nach dem Remis in der Liga weiter ungeschlagen. 

Tore Kriftel: Lisa-Marie Gottron, Isabell Gottron, Antonia Fiermann (je 3), Melanie Schmidt (3/1), Jill Peter, Oceanne Gonnet (je 2), Miriam Seibert, Nicole Frank, Laura Jakobi (je 1).

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