Männer I in Seulberg:
SV Seulberg – MSG Schwarzbach 25:25 (13:13)
Enttäuschendes Unentschieden
Gegen eine gut aufspielende Seulberger Mannschaft reichte es für die MSG Schwarzbach zu nicht mehr als einem Unentschieden. Damit rutscht die Mannschaft von Trainer Michael Völker nach zuletzt schwachen Leistungen ins triste Mittelfeld der Tabelle ab. Die Mannen, die immer noch auf die verletzten Maarten Brinkman und Jonas Echtermeyer verzichten müssen, trafen auf eine motivierte Seulberger Mannschaft, die es immer wieder mit zahlreichen Kreuzungen verstand, Lücken in die Abwehr der Gäste zu reißen und so vor allem aus neun Metern zum Torerfolg kamen. Die Schwarzbacher erarbeiteten sich zwar ebenfalls gute Gelegenheiten, vergaben diese jedoch allzu leichtfertig vor dem gut parierenden Tormann. Dennoch setzten sich die Gäste nach ausgeglichener Anfangsphase über 8:6 und 12:10 ab, mussten aber kurz vor der Pause noch das 13:13 schlucken. Die zweite Halbzeit verlief genauso auf Augenhöhe, auch weil die Schwarzbacher ihre Überzahlsituationen nicht ausnutzten und so konnte sich kein Team je auf mehr als zwei Tore absetzen und die Partie endete – wie auch schon die erste Halbzeit – leistungsgerecht unentschieden. Wobei die Heimmannschaft nach der Partie mit dem Punktgewinn deutlich zufriedener wirkte als die Gästetruppe. Rehabilitation üben gilt es am Samstag den 21.11. um 17.45 Uhr in der Brühlwiesenhalle gegen die HSG Goldstein/Schwanheim II.
Es spielten: Daaboul, Jakobi (Tor), Burkhardt, Gendritzki (2), Ickstadt (1), Krüger (3), Schmitt (3), Schopper, Schröder (3), Schubert, Schwöbel, Schubert (4), Stockhofe (4/2), Theis (4/1), Trubljanin (1)
Männer I bei Makkabi Frankfurt:
Makkabi Frankfurt – MSG Schwarzbach 27:28 (13:14)
Zittersieg in doppelter Unterzahl gerettet
Das war knapp – viel zu knapp. Hauchdünn besiegten die Gäste aus dem Vortaunus den Frankfurter Vertreter und fuhren mit glücklichen zwei Punkten im Gepäck nach Hause. Schon in Durchgang eins verpasste es die MSG Schwarzbach, ordentlich aufs Tempo zu drücken um die erfahrenen Recken von Makkabi zu überlaufen. Zwar setzten sich die Schützlinge von Michael Völker über 8:5 auf 13:9 ab, mussten aber noch vor der Halbzeit einen 3:0-Lauf der Gastgeber hinnehmen. Die zweite Hälfte startete ordentlich, die Abwehr stand gut und zwang die Frankfurter immer wieder zu leichten Fehlern, die die MSG bestrafte. Beim 17:24 schien das Spiel in der 44. Minute bereits entschieden, zumal sich der Gastgeber durch Undiszipliniertheiten mit einer sechsminütigen Unterzahl konfrontiert sah. Doch das Spiel kippte, bei den Gästen klappte gar nichts mehr, während die Frankfurter routiniert ihre Tore erzielten. So glich Makkabi eine Minute vor Schluss zum 27:27 aus, war im Ballbesitz, und die mitgereisten Gästefans zählten nur noch vier Schwarzbacher auf der Platte. Doch konnten diese den Ball noch einmal erobern, und Christian Schröder netzte vorne ein, während hinten auch ein direkter Freistoß nicht mehr zum Ausgleich für die Gastgeber führte. Jetzt erwartet die Schwarzbacher ein spielfreies Wochenende – Zeit, um die gebrachten Leistungen der Vorwochen zu reflektieren und die Lehren daraus zu ziehen. In zwei Wochen empfängt man in der Brühlwiesenhalle den Vorjahresdritten Goldstein/Schwanheim in einem richtungweisenden Spiel.
Es spielten: Daaboul, Jakobi (Tor), Burkhardt, Gendritzki (1), Ickstadt (9), Krüger (3), Schmitt (1), Schopper (1), Schröder (2), Schubert (3), Schwöbel (1), Stockhofe (5/3), Theis (2), Trubljanin
Männer I beim TV Hattersheim:
Männer I: TV Hattersheim – MSG Schwarzbach 18:30 (9:15)
Derbys kann die MSG einfach
Unerwartet deutlich schlägt die MSG Schwarzbach die Lokalrivalen des TV Hattersheims in fremder Halle und relativiert so mit dem zweiten Derbysieg innerhalb von drei Wochen den durchwachsenen Saisonstart etwas. Allerdings muss sie die zwei Punkte möglicherweise teuer bezahlen, verlor sie doch kurz vor der Halbzeit verletzungsbedingt Kreisläufer und Abwehrorganisator Jonas Echtermeyer. Nach den schlechten Leistungen der vergangenen Wochen, ging die MSG deutlich verunsichert ins Spiel und fabrizierte in den ersten Minuten mehrere einfache Fehler. Dies erlaubte den Hattersheimern, noch bis zum 4:4 das Spiel offen zu gestalten. Danach agierten diese allerdings einfallslos gegen die kompakte Defensive der Gäste, während die MSG Schwarzbach die offensive Abwehr der Hattersheimer ein ums andere Mal aushebelte. Mit einem 7:0-Lauf stellte die MSG so früh die Weichen auf Sieg und setzte sich bis kurz vor der Pause auf 15:8 ab. Dann noch ein Schockmoment: Jonas Echtermeyer verdrehte sich unglücklich das Knie und konnte fortan nicht mehr weiterspielen. Eine genaue Diagnose steht noch aus. Auf diesem Wege wünschen die Handballer der MSG Schwarzbach gute Besserung!
Nach der Pause versuchten die Hattersheimer, das Kombinationsspiel der Gäste durch eine Manndeckung gegen den wurfgewaltigen Marius Krüger zu unterbinden, doch nach kurzer Eingewöhnungsphase lösten die Mannen von Michael Völker auch diese Situation routiniert. Der starke Max Schubert erzielte mit einem seiner sieben Treffer das 24:14, und danach fügten sich die Hattersheimer ihrem Schicksal. Marcel Wötzold blieb es vorbehalten, den Schlusspunkt in einer stets fairen, vom Schiedsrichtergespann Schäfer/Mäkitalo gut geleiteten Partie zu setzen. Am Samstag empfangen die Schwarzbacher den ungeschlagenen Tabellenführer FTG Frankfurt um 18.15 Uhr in der Brühlwiesenhalle Hofheim. Danach laden die Hofheimer Handballer zum traditionellen Oktoberfest ins Bürgerhaus Marxheim ein, hoffentlich mit einer ebenso guten Leistung und zwei Punkten im Gepäck.
Es spielten: Daaboul, Kaufmann (Tor), Echtermeyer (4), Gendritzki (1), Ickstadt (1), Krüger (3), Schröder (3), Schwöbel, Schubert (7), Stockhofe (6/3), Theis (1), Trubljanin (3), Wötzold (1)
Männer I bei der TSG Nordwest:
Männer I: TSG Nordwest – MSG Schwarzbach 33:29 (13:16)
Schlechte Leistung nach einer 7:1-Führung
Nach 60 „schaumgebremsten Minuten“, so Spieler Johannes Stockhofe, gab es wenigstens zwei Punkte für die MSG bei der TSG. Doch erst einmal zeigten die Gäste aus dem Vortaunus eine exzellente Anfangsphase, die Manndeckung gegen den Spielmacher beeindruckte die Schwarzbacher überhaupt nicht, und dank einiger guter Paraden im Tor setzten sich diese dann auf 7:1 ab. Doch als Nordwest die Abwehr defensiver stellte, riss der Faden. Abspielfehler, Fehlwürfe, Offensivfouls und Kreistritte en masse – und so drehte Nordwest das Spiel schon bis zur Halbzeit. Trainer Michael Völker war restlos bedient, stellte die Mannschaft in der Kabine neu ein, und anfangs schien dies auch zu fruchten. Aber nachdem eine Unterzahl 2:0 gewonnen werden konnte, fielen die Schwarzbacher wieder zurück in ihr altes Schema. Nordwest zog bis auf sechs Tore davon, und einzig der Nachlässigkeit der Hausherren war es zu verdanken, dass die MSG schließlich noch mit einer – auf dem Papier – knappen Niederlage abreisen konnte.
Es spielten: Daaboul (Tor), Echtermeyer (3), Gendritzki (1), Ickstadt (2), Krüger (5), Schmitt (2), Schopper (1), Schröder (3), Schubert (2), Schwöbel (1), Stockhofe (6/4), Theis (1/1), Trubljanin (2), Wötzold
Männer I gegen Sindlingen/Zeilsheim:
Männer I: MSG Schwarzbach – HSG Sindlingen/Zeilsheim 27:22 (13:9)
Derbysieg am Schwarzbach
Ein phantastisch aufgelegter Andre Daaboul sichert der MSG gegen den Lokalrivalen den doppelten Punktgewinn. Der Erfolg ist vor allem mit Blick auf die nächsten Spiele beim Absteiger TSG Nordwest und beim Titelaspiranten TV Hattersheim sowie zu Hause gegen die ungeschlagene FTG Frankfurt immens wichtig. Einen Blitzstart legten die Hausherren vor etwa 100 Zuschauern hin, 5:1 stand es nach sechs gespielten Minuten. Ein überragender Andre Daaboul hatte zu diesem Zeitpunkt schon zwei Siebenmeter und etliche freie Chancen vereitelt. Sindlingen/Zeilsheim steckte nicht auf, arbeitete sich bis auf 6:8 ran, bevor die MSG wieder einen Gang höher schaltete und mit 13:9 in die Halbzeit ging.
In Durchgang zwei das gleiche Bild: Beide Mannschaften bewegten sich auf Augenhöhe und taten sich in der Offensive schwer. Die Gäste kämpften tapfer, konnten den Abstand aber nie auf weniger als zwei Tore verringern. In einem eher durchschnittlichen Spiel machte die überragende Torhüterleistung auf Seiten der Gastgeber letztendlich den Unterschied, wobei auch die Youngster Marius Krüger und Dino Trubljanin im Angriff und Jonas Echtermeyer vorne wie hinten zu gefallen wussten. Bei der TSG Nordwest gilt es nächste Woche, wichtige zwei Punkte gegen einen direkten Konkurrenten um die vorderen Plätze zu ergattern. Besonders brisant: Trainiert wird der A-Klassen-Absteiger vom alten Coach der Krifteler, Goran „Gogo“ Angelov.
Es spielten: Daaboul, Jakobi (Tor), Brinkman (1), Echtermeyer (4), Gendritzki (1), Ickstadt (3), Krüger (3), Schmitt (1), Schröder (3), Schubert (1), Stockhofe (3/1), Theis (1), Trubljanin (5), Walter (1)
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