Weibl. D2-Jugend: Saisonfinale

Weibliche D2-Jugend: SG Wehrheim/Oberhain – Kriftel 24:18 (10:7)
In der Runde viel gelernt und viele überrascht
Im letzten Spiel der Saison hat sich gezeigt, dass das Ziel, dass sich die Mannschaft und das Trainerteam vor der Runde ausgegeben hat, mehr als erfüllt wurde. Auf der einen Seite wollten die Spielerinnen und die Trainer, Clemens Weißenberger und Antonia Ziegler, dass die Mädels, die aus der E-Jugend kommen und überwiegend in der mit dem jüngeren Jahrgang anraten, sich in der Jugend etablieren, sich an das Spielsystem und das deutlich körperliche Spiel gewöhnen. Zum andern wurde ausgegeben, dass die Rückrunde deutlich besser gestaltet werden soll als die Hinrunde. Das zeigte sich wieder einmal im letzten Spiel. Überrascht war der Trainer der Heimmannschaft gegen die Mädels vom Schwarzbach vor allem in der ersten Halbzeit. Denn dort zeigte sich, was für einen schönen Handball die Kriftelerinnen gelernt hatten. Die Abwehrarbeit stimmte, war Gegnerbezogen und ließ den Mädels aus Wehrheim keine Entfaltung. So gab es zur Halbzeit nur einen Drei-Tore-Rückstand gegen den Tabellenzweiten, der fast ausschließlich mit Spielerinnen antrat, die ein Jahr älter sind als die aus Kriftel. Die Einstellung der Gäste stimmte bis zum Schluss, weswegen auch alle, die an diesem Tag zum Einsatz kam, erhobenen Hauptes die Halle haben verlassen können, weil sie nicht nur in diesem Spiel, sondern in der Runde gezeigt haben, dass sie viel gelernt haben und am Handball auch weiterhin Spaß haben werden.
Es spielten: Nina (Tor), Anna (4), Elisa (1), Helene, Luise (2), Amélie (5), Alva (5), Thea, Mona (1), Noomi.
Weibl. D2-Jugend bei Eintracht Frankfurt:
Weibliche D2-Jugend: Eintracht Frankfurt II – Kriftel 21:18 (9:6)
Niederlage fühlt sich fast wie ein Sieg an
Tabellenstand und Hinspiel hätten vermuten lassen, dass das vorletzte Spiel eine eindeutige Sache für die Hausherrinnen gewesen wäre. Genau das Gegenteil ist aber eingetreten. Es war ein Spiel auf Augenhöhe, dass vor allem deswegen entschieden wurde, weil die Gegnerinnen ihre Chancen genutzt haben, die sich ihnen nach Durchbrüchen und guten Angriffsaktionen geboten haben. In der ersten Halbzeit waren die Kriftelerinnen gleichauf, boten aber einige Unkonzentriertheiten, die dem Gegner einen Vorsprung ermöglichten. Die zweite Halbzeit allerdings zeigte ein Spiel, bei dem keine der Mannschaften im Vorteil war. Das lag auch sicher an der Halbzeitansprache, mit der der Trainer Clemens Weißenberger versuchte, die Mannschaft auf wichtige Dinge hinzuweisen. Das führte zu einem selbstbewussteren Auftreten.
Und die Gäste vom Schwarzbach hätten das Spiel gut für sich entscheiden können. Gab es doch zehn Situationen, in denen die Spielerinnen allein in der zweiten Halbzeit frei vorm Tor ihre Chancen nicht genutzt haben, und den Ball übers Tor oder auf die Torfrau geworfen haben. Auf der einen Seite schade, dass sich die Mannschaft, unterstützt von E-Jugendlichen, nicht für ihr engagiertes Spiel belohnt hat. Auf der anderen Seite aber wäre vor der Runde niemand auf die Idee gekommen, einen so schönen Handball von Mädchen, die überwiegend aus dem jüngeren Jahrgang sind, sehen zu können. Deswegen konnten die Mädels auch erhobenen Hauptes aus der Halle gehen, wohlwissend, dass sie eine Niederlage einstecken haben müssen, aber an Spielvermögen, mannschaftlicher Geschlossenheit und Spielwitz gewonnen haben.
Es spielten: Nina (Tor), Anna (7), Elisa (1), Helene, Luise (1), Amelie (1), Alva (3), Thea (Tor), Jette (2), Mona (1), Mia, Zoe (1), Noomi.
Weibl. D2-Jugend in Eddersheim:
Weibliche D2-Jugend: TSG Eddersheim – Kriftel 21:22 (11:9)
Spiel nach der Pause gedreht
Das knappe Ergebnis spiegelt den Spielverlauf wieder. Denn im gesamten Spiel konnte keine der beiden Mannschaften eine deutliche Führung herausspielen. Letztlich entschieden hat das Spiel die bessere Abwehrleistung der Kriftelerinnen vor allem in der zweiten Halbzeit. Die Mannschaft zeigte sich aber auch schon in der ersten Hälfte von Beginn an konzentriert und wach und führte bis zur 15. Minute. Dann allerdings gab es eine Phase der Unkonzentriertheit. Die Gegnerinnen konnten im Angriff ohne Gegenwehr durch die Abwehrreihen der Kriftelerinnen gehen. Folgerichtig lag die Heimmannschaft zur Pause mit zwei Toren vorne.
Die Halbzeitpause wurde dann genutzt, die Schwierigkeiten anzusprechen und Lösungen aufzuzeigen. Die Mannschaft begriff, dass das Spiel trotz des Rückstands nicht verloren war, und gab sich nicht auf. Und die Worte des Trainers zeigten gute Ergebnisse. Der Zwei-Tore-Rückstand wurde direkt aufgeholt und in der 30. Minute in eine eigene Führung umgemünzt, die sich die Mädchen nicht mehr haben nehmen ließen. Allerdings konnte sich die Gastmannschaft nie mehr als mit zwei Toren in Führung bringen. Dennoch gelang es, vor allem durch aufmerksame Abwehrarbeit mit einer gut aufgelegten Torfrau und einige effektive Angriffsaktionen, das Spiel auf die Seite der Mädchen vom Schwarzbach zu ziehen. Verdient und stolz gingen sie als Siegerinnen aus der Halle und zeigten, dass sie im Lauf der Saison vieles dazu gelernt hatten. Vor allem haben alle Mädels zum Sieg beigetragen.
Es spielten: Nina Beifuß (Tor), Elisa Rusche (1), Helene Haar, Luise Weißenberger, Amélie Zelies (3), Alva Andreas (4), Thea Scheffler, Jette Witte (9), Mona Wolber, Sarah Stork (4)
Weibl. D2-Jugend gegen Main-Handball:
Weibliche D2-Jugend: Kriftel – HSG Main-Handball 22:11 (14:6)
Doppelte so viele Tore wie der Gegner
Einen weiteren Beweis, dass sie im Laufe der Runde als Mannschaft zusammengewachsen sind, sich individuell und im Team weiterentwickelt haben, brachten die Krifteler in der Kreissporthalle. Ging schon das Hinspiel deutlich an die Mädels vom Schwarzbach, gewann sie das Rückspiel souverän. Hier zeigte sich vor allem die Abwehrarbeit als effizient. So wurden in der ersten Halbzeit nur sechs, in der zweiten Halbzeit sogar nur fünf Tore zugelassen. Im Gegensatz dazu konnten die Hausherrinnen doppelt so viele Tore werfen wie die Gegnerinnen. Das lag daran, dass sie spieltechnisch und -taktisch gut aufgeholt hatten. Aber sie profitierten auch davon, dass auf der Bank genügend Spielerinnen saßen, die sich ins Spiel eingebracht haben, weil trotz des dünnen Kaders von insgesamt nur acht Spielerinnen Aushilfe aus der E-Jugend kam. Sie fügten sich nahtlos in die Mannschaft ein und halfen, das überzeugende Spielergebnis zu erzielen. So wurde ein weiterer Schritt getan, dass die Spielerinnen immer mehr dazu lernen.
Es spielten: Nina (Tor), Laura, Elisa (2), Helene, Luise, Amelie (2), Anna (4), Jette (11), Mona, Sarah (2), Frederike (1), Noomi.
Weibl. D2-Jugend gegen Goldstein II:

Die weibliche D2-Jugend hat nach ihrem Spiel noch die Damen angefeuert, die gegen Dutenhofen gewannen.
Weibl. D2-Jugend: Kriftel – Goldstein/Schwanheim 12:15 (6:10)
Nervosität erst zum Ende abgelegt
Die Entwicklung der Mannschaft stimmt, das Ergebnis passte hingegen nicht. Das ist das Resümee des Spiels gegen die zweite Mannschaft aus Goldstein. Technisch und spielerisch zeigten sich die Mädchen vom Schwarzbach so, dass die Zuschauer ein durchaus ansprechendes Handballspiel sehen konnten. Leider allerdings hat sich vor allem in der ersten Halbzeit, bedingt durch fehlende Spielerinnen, die Mannschaft extrem nervös gezeigt und stand sich selbst im Weg. Im Laufe des gesamten Spieles wurden drei Siebenmeter vergeben, dazu mehr als zehn Chancen, bei denen due TuS-Mädels entweder an den eigenen Nerven oder der Torfrau der Gegnerinnen scheiterten. So wäre sicherlich ein Sieg möglich gewesen, konnte aber nicht realisiert werden, weil erst die letzten 15 Minuten auch eine kämpferische und engagierte Leistung der Kriftelerinnen brachten. „Schade, an diesem Tag hätten sich die Mädchen mehr verdient. Dennoch konnte die Niedergeschlagenheit wegen des verlorenen Spiels schnell in Freude umgewandelt werden, denn lautstark beteiligte sich die ganze Mannschaft in der Unterstützung und im Anfeuern bei den Damen, die im Anschluss spielten, was dann auch zum gemeinsamen Gruppenbild führte“, so die Bilanz der Trainer.
Es spielten: Elisa, Rusche (4), Helene Haar, Luise Weißenberger (Tor/Feld), Sara Stork (1), Alva Andreas (3), Thea Scheffler (Tor/Feld), Jette Witte (3), Mona Wolber (1), Noomi Gbenplay.
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