Männer I in Nordenstadt:

 

TuS Nordenstadt – MSG Schwarzbach 31:28 (15:11)

Keine Punkte trotz starken Kampfes

Die MSG Schwarzbach musste sich geschlagen geben, kann jedoch über weite Strecken zufrieden mit der gezeigten Leistung sein. Schon in der Trainingswoche musste die MSG den ersten Rückschlag einstecken. Der sich in bestechender Form befindende Marius Krüger muss die Saison mit einer Knieverletzung bereits beenden und wird erst zur kommenden Vorbereitung wieder zur Verfügung stehen. In der Anfangsviertelstunde zeigten beide Mannschaften ein ausgeglichenes Spiel, Nordenstadt kam immer wieder aus der zweiten Welle oder dem schnellen Anstoß zu einfachen Toren, die MSG Schwarzbach versuchte, es spielerisch zu lösen. Danach wurde das Spiel von beiden Seiten ruppiger, und die Gäste haderten mehr mit dem Gegner und dem Schiedsrichter, als sich auf das Spiel zu konzentrieren. Hätte Andre Daaboul das Schlimmste nicht verhindert, das Spiel wäre wohl schon zur Halbzeit entschieden gewesen. Mit dem 15:11 war die Seeharsch-Truppe zum Pausenpfiff also noch gut bedient.

In Durchgang zwei arbeiteten die Gäste sich nach und nach heran, angeführt vom genesenen Christian Schröder verkürzte die MSG auf 13:15, musste danach aber einige Zeitstrafen einstecken. Beim 20:14 sah das Spiel nach einer klaren Sache aus, bis wohl auch Nordenstadt dem hohen Tempo Tribut zollen musste und ihr Umschaltspiel weniger in Szene setzen konnten. In Minute 56 waren die Schwarzbacher auf ein Tor herangekommen, schafften es aber letztlich nicht mehr, nochmal auszugleichen und mussten sich so auch leistungsgerecht einer guten Nordenstädter Mannschaft beugen. Neben Daaboul wussten Kapitän Schröder und der unermüdlich kämpfende Markovic zu gefallen, auch das Debut von Malte Braun kann als durchaus gelungen bezeichnet werden. Außerdem hat sich Max Schubert zur Alternative auf der halbrechten Deckungsposition entwickelt. Nächsten Sonntag um 18 Uhr gastiert die HSG Hochheim/Wicker II am Schwarzbach, mit der man sich im direkten Duell um Platz 6 streitet.

Es spielten: Daaboul, Pfeffer (Tor), Braun (1), Echtermeyer (2), Gendritzki (1), Lehr, Markovic (4), Schröder (5), Schubert (2), Schwöbel (2), Stockhofe (6/1), Theis (4), Wötzold (1)

 

Männer I gegen Obere Aar:

 

MSG Schwarzbach – HSG Obere Aar 26:26 (14:12)

Max Schubert trifft mit der Schlusssirene zum Ausgleich

Nach dem Überraschungssieg in Wiesbaden wollte die MSG Schwarzbach direkt nachlegen und mit mindestens einem Punkt den Klassenerhalt endgültig sichern. Die ersten Minuten gehörten allerdings den Gästen, die die löchrige 5:1-Abwehr der MSG zu einfachen Toren nutzten. Auch vorne wollte dem Team von Volker Seeharsch in der Anfangsphase nichts gelingen, zu viele Bälle aus der zweiten Reihe fanden nicht einmal das gegnerische Gehäuse, geschweige denn die Maschen. Beim 1:5 stellten die Gastgeber die Abwehr um, eine Maßnahme, die vorerst zu fruchten schien. Tor um Tor holten die Schwarzbacher auf und glichen beim 8:8 bereits wieder aus, zur Pause stand es dann sogar 14:12.

Eigentlich hatte sich die MSG vorgenommen, gleich nachzulegen, das gelang aber nicht, vor allem, da man die Außenspieler der Oberen Aar nicht in den Griff bekam. Außerdem war der Rückraum der Gastgeber weiter zu wenig durchschlagskräftig, schaffte es auch nicht, seinen Kreisläufer in Position zu bringen. Einzig Markus Krüger erzielte noch Tore mit Distanzwürfen, so dass sich keine Mannschaft wirklich absetzen konnte. 16:16, 20:20 und 24:24 waren die Zwischenstationen, ehe die Gäste 40 Sekunden vor Schluss bei einem Tor Vorsprung den Sack hätten zumachen können, aber vom Siebenmeterstrich scheiterten. So konnte Max Schubert zwar nicht zum Match-, aber immerhin zum Punktwinner werden. Nächsten Samstag müssen die Hofheimer und Krifteler Handballer zur TuS Nordenstadt, die sich noch berechtigte Hoffnungen auf den Relegationsplatz macht, und wo dementsprechend sicherlich die Früchte hochhängen werden.

Es spielten: Daaboul (Tor), Braun, Echtermeyer (2), Gendritzki, Ickstadt, Krüger (5), Markovic, Schröder, Schwöbel (1), Schubert (1), Stockhofe (11/2), Theis (6), Wötzold

 

Männer I in Wiesbaden:

VfR/Eintracht Wiesbaden III – MSG Schwarzbach 19:20 (9:13)

Riesenüberraschung beim bis dahin ungeschlagenen Primus

Nach leidenschaftlichem Kampf entführt die MSG Schwarzbach gleich beide Zähler von der bis dahin ungeschlagenen HSG/VfR Eintracht Wiesbaden. Mit dem unerwarteten Sieg verabschiedet sich die Sieben von Trainer Volker Seeharsch vorläufig aus dem Abstiegskampf und kann nun den Rest der Saison befreit aufspielen. Ganze 13 Minuten dauerte es, bis der Tabellenführer den überragenden Akteur auf dem Spielfeld, Andre Daaboul, das erste Mal überwinden konnte. Währenddessen hatten die Schwarzbacher schon sechs Mal genetzt, vor allem da sie im Angriff die versetzte 5:1 durch diszipliniertes, geduldiges Spiel aushebelten. Nach einer Wiesbadener Auszeit schien das Spiel dann den programmierten Lauf zu nehmen, die Heimmannschaft stabilisierte die Deckung, nutzte nun die sich ihr bietenden Chancen und verkürzte auf 5:6. Die Gäste taten sich nachfolgend weiter schwer in der Offensive, erzielten aber aus der guten Abwehr heraus einfache Tore und mussten so nie den Ausgleich hinnehmen, erhöhten mit einem Doppelschlag kurz vor der Halbzeit gar auf 13:9.

Auch nach dem Halbzeittee blieben die Mannschaften auf Augenhöhe. Nach dem 11:16 handelten sich die Schwarzbacher aber eine Strafzeit nach der anderen ein, und Wiesbaden nutzte das geschickt, robbte sich auf 16:17 heran. Wiesbaden wäre sicherlich auch in Führung gegangen, hätte Daaboul nicht alleine vier Siebenmeter teils spektakulär gehalten. Bezeichnend die Situation, als Daaboul mit dem Kopf einen Strafwurf parierte, dabei seine Sportbrille verlor und der Rechtsaußen der Wiesbadener Christian Burghardt das verwaiste Tor verfehlte. Die Wiesbadener zeigten in Durchgang zwei die deutlich bessere Spielanlage, Schwarzbach kämpfte, rettete ein 19:17 in die letzten fünf Spielminuten. Die nun offensivere 5:1-Abwehr des Tabellenführers setzte die Gäste weiter unter Druck, allerdings scheiterte die Heim-Sieben auch vorne weiterhin regelmäßig. Zwanzig Sekunden vor Ende lagen die Gäste weiter eins vorne, bei eigenem Ballbesitz und in Überzahl zog Seeharsch die Auszeitkarte und beschwor seine Männer, den Ball auf keinen Fall mehr abzugeben. Nichtsdestotrotz scheiterte Stockhofe sechs Sekunden vor Schluss freistehend am guten Wiesbadener Keeper, die Zeit reichte aber nicht mehr, um noch einen Angriff aufzubauen. So sicherten sich die Schwarzbacher einen sicherlich glücklichen, aber auch leidenschaftlich erkämpften und diszipliniert herausgespielten Sieg. Nächsten Sonntag erwartet die MSG dann die HSG Obere Aar um 13.30 Uhr und könnte mit einem Sieg den Klassenerhalt sichern.

Es spielten: Daaboul (Tor), Braun, Echtermeyer (1), Gendritzki, Ickstadt (2), Krüger (2), Lehr, Markovic, Schröder, Schubert (4), Schwöbel, Stockhofe (7), Theis (4), Wötzold

Männer I gegen Idstein II:

 

MSG Schwarzbach – TV Idstein II 37:22 (17:10)

Der Nachwuchs schießt sich warm

Gegen stark dezimierte Idsteiner holt die MSG Schwarzbach zwei immens wichtige Zähler und befreit sich etwas aus dem Tabellenkeller, klettert für den Moment sogar wieder auf Platz sechs. Beim ungefährdeten Sieg bestechen an vorderster Front die Youngster Lukas Theis und Marius Krüger und veranschaulichen ihre steigende Form. Von Beginn an ließen die Jungs von Coach Volker Seeharsch keinen Zweifel am Ausgang des Spiels, setzten sich über 3:0 und 6:4 auf 12:6 ab. Mit Kapitän Schröder wieder zurück an Bord, bewies im Angriff vor allem Krüger seine Wurfqualitäten, während Daaboul vor allem gegen die Idsteiner Außen sicher parierte. Beim 17:10 wurden die Seiten gewechselt, das Spiel änderte sich allerdings nicht. Die mit nur neun Mann angereisten Idsteiner taten sich weiter schwer, und mussten im weiteren Spielverlauf auch dem Kräfteverschleiß Tribut zollen. Beim 27:17 war die Messe gelesen, die MSG drückte aber weiter aufs Gaspedal. Es war ein wichtiger Sieg, wenngleich auch gegen eine schwach besetzte Idsteiner Sieben. Am Sonntag muss das Schwarzbachteam zum vorzeitigen, bis jetzt ungeschlagenen Meister VfR/Eintracht Wiesbaden III. Realistisch kann man sich dort keine Hoffnungen auf einen Punktgewinn machen, sich gut verkaufen will man aber schon.

Es spielten: Daaboul (Tor), Echtermeyer (3), Gendritzki (2), Ickstadt (1), Krüger (8), Lehr (1), Markovic (3), Schröder, Schwöbel (1), Schubert (3), Stockhofe (5), Theis (9/3), Wötzold (1)

 

Männer I gegen Kastel:

 

MSG Schwarzbach – TG Kastel 36:29 (20:12)

Klarer und wichtiger Sieg im Abstiegskampf

Mit dem Sieg verschafft sich die MSG etwas Luft im Abstiegskampf der Bezirksklasse B. Aus der geschlossenen Mannschaftsleistung stachen Torwart Andre Daaboul und der wurfgewaltige Marius Krüger hervor. Von Anfang an zeigten die Gastgeber eine engagierte Leistung, machten ihrem Torwart das Leben mit einer variablen und aggressiven Abwehrarbeit leicht, während sie offensiv mit guten Abschlüssen zu gefallen vermochten. Beim 10:5 hatte sich die MSG einen komfortablen Vorsprung herausgespielt. Zu allem Überfluss aus Sicht der TG Kastel verletzte sich ihr körperlich stärker Rückraumrechter an der Schulter und konnte fortan nicht mehr eingesetzt werden. Die MSG Schwarzbach wünscht auf diesem Wege eine gute Besserung. Das Spiel blieb weiter das Gleiche, da die Seeharsch-Sieben die Manndeckung gegen Stockhofe prächtig kompensierte. Immer wieder übernahmen die Youngster Theis und Krüger Verantwortung und trafen mit kernigen Würfen aus der zweiten Reihe. 20:12 war die logische Konsequenz zum Pausenpfiff.

Nach dem Pausenpfiff konnte die Gastmannschaft das Spiel offener gestalten, aber den Vorsprung auch nicht signifikant verkürzen. Hierbei half es sehr, dass die zweite Mannschaft mit Schappert, Stroh und Wilhelm gleich drei Leihgaben zur Verfügung stellte, die so den verletzungsgebeutelten Kader verbreiterten. Das Spiel plätscherte noch so vor sich hin und über 24:14 und 30:23 fuhr die MSG Schwarzbach schließlich einen ungefährdeten Sieg ein, auch wenn man wohl fairnesshalber erwähnen muss, dass das Schussglück heute auf Seite der Gastgeber lag.

Es spielten: Daaboul (Tor), Echtermeyer (2), Gendritzki, Ickstadt (3), Krüger(7), Lehr (1), Schappert (3), Schubert (1), Schwöbel (3), Stockhofe (9/4), Stroh (1), Theis (6), Wilhelm, Wötzold

 

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