Männer I gegen Wehrheim:

MSG Schwarzbach – SG Wehrheim/Obernhain 39:26 (18:15)

Unerwarteter Kantersieg ist beste Vorbereitung fürs Spitzenspiel

Einen überzeugenden Kantersieg erzielte die MSG gegen die, nur eine Halbzeit gleichwertige, SG Wehrheim/Obernhain. Damit ist alles angerichtet für das Lokalderby nächste Woche in Sindlingen, bei dem der momentane Spitzenreiter auf den Zweiten der Bezirksklasse B trifft. Am kommenden Samstag um 17 Uhr geht es dann zum Tabellenführer HSG Sindlingen/Zeilsheim, der bis dato erst eine Niederlage einstecken musste, diese aber eben gegen die MSG Schwarzbach. Das Ex-Team von Daniel Ickstadt wird also sicherlich zu einem heißen Tanz bitten.

Obwohl die Gäste aus dem Hochtaunus auf ihren etatmäßigen Spielmacher verzichten mussten, stellten die Wehrheimer die Defensive der Schützlinge von Michael Völker in Durchgang eins vor erhebliche Probleme. Deutlich zu selten konnte der Mittelblock der Hausherren die druckvollen Kreuzungen des Gästeteams unterbinden und fing sich so im Laufe der ersten Halbzeit 15 Gegentore ein, viel zu viele dafür, dass die Abwehr das Prunkstück des Tabellenzweiten ist. Dass dies jedoch nicht deutlich ins Gewicht fiel, verdankten die Gastgeber ihrer Offensive, die über fast 60 Minuten wie am Schnürchen lief. Ob im gebundenen Spiel, über Einzelaktionen – die Heimangreifer waren von der Wehrheimer Abwehr eigentlich zu keiner Phase in den Griff zu bekommen. Und als diese in Durchgang zwei auch im Angriff den Kopf verloren, wuchs der Vorsprung der Schwarzbacher unerbittlich. So führte eine geschlossene Mannschaftsleistung zu dem unerwartet hohen Sieg gegen einen Gegner, der den Schwarzbachern in der Hinrunde noch eine Niederlage beigebracht hatte. Gute Besserung an Dino Trubljanin, der schon in der ersten Spielminute nach einer unglücklichen Wurfaktion seines Gegenspielers das Spielfeld benommen verlassen musste und nicht mehr eingesetzt werden konnte.

Es spielten: Daaboul (Tor), Echtermeyer (4), Gendritzki (2), Ickstadt (4), Krüger (7), Schröder (5), Schubert (3), Schwöbel (1), Stockhofe (9/4), Theis (4), Trubljanin, Wötzold

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