Damen II bei der TG Kastel:
TG Kastel – Kriftel 18:25 (9:12)
Deutlicher Sieg trotz vieler Hinausstellungen
Nach einem holprigen Start schafften die Damen 2 an diesem Wochenende dennoch einen deutlichen Sieg im Auswärtsspiel. Grundstein dafür war eine stabile Abwehr mit einer erneut starken Lena Kuptschitsch als Rückhalt. Zu Beginn lief es noch nicht sehr gut für die Gäste, und man lag Mitte der ersten Halbzeit mit 4:8 in Rückstand. Dann stabilisierte sich jedoch die Abwehr und Kriftel erzielte im Angriff sechs Tore in Folge und drehte somit den Vier-Tore-Rückstand in einen Zwei-Tore-Vorsprung, der zum Halbzeitpfiff sogar noch auf drei Tore ausgebaut werden konnte. In die zweite Halbzeit startete das Team von Cathrin Groetzki mit einer weiterhin starken Abwehr sowie konzentrierten Angriffen, so dass sich die Mädels auf 18:10 absetzen konnten. Dann begann eine Phase mit vielen umstrittenen Schiedsrichter-Entscheidungen, die leider zu Ungunsten der Gäste ausfielen, so dass Kastel sich wieder etwas herankämpfen konnte (16:21). Die Krifteler Mädels ließen sich davon jedoch nicht unterkriegen und kämpften sogar zweimal in doppelter Unterzahl grandios in der Abwehr. Hinten hielten die Torfrauen zudem einige Siebenmeter sowie freie Gegenstöße der Gastgeberinnen. Kriftel konnte somit Kastel auch bis zum Ende des Spiels immer auf sechs oder sieben Toren Abstand halten und einen am Ende verdienten Auswärtssieg einfahren.
Es spielten: Lena Kuptschitsch, Alexa Loyal (Tor), Berit Thun (3), Melanie Schmidt (6/2), Gudrun Loske (5/4), Jill Peter, Tabea Schweikart (3), Janina Dicke, Isabell Gottron, Gianna Emilius (3), Caroline Wittek (2), Vanessa Pitsch, Nicole Frank, Kristina Weber (3)
Damen II gegen Kastel:
Kriftel – TG Kastel 20:11 (10:3)
Unerwartet deutlicher Erfolg im Verfolgerduell
Nach der unerwarteten Niederlage in Eschhofen wollte die Mannschaft von Trainer Ibo Ücel in eigener Halle einiges gut machen. Erwartet wurde das eingeschworene Team der TG Kastel, das bis dahin nur gegen die verlustpunktfreien Idsteiner Punkte liegen ließ. Motiviert, die Punkte zu Hause zu behalten, starteten die Mädels vom Schwarzbach in das Spiel und erwischten mit einem 4:0-Lauf einen glänzenden Beginn. Die 6:0-Abwehr stand wie eine Mauer und ließ kaum freie Würfe aufs Tor zu. Im Angriff überzeugten die Gastgeberinnen durch schnelles Druckspiel und klar herausgespielte Chancen. In der Abwehr rührten die Mädels Beton an, und die erneut starke Lena Kuptschitsch hielt vier Siebenmeter sowie einige weitere Würfe, so dass zur Halbzeit nur drei Gegentore auf der Anzeigetafel standen.
Mit der Abwehrleistung zeigte sich das Team um Trainer Ibo Ücel und Co-Trainerin Cathrin Groetzki sehr zufrieden, im Angriff war allerdings noch viel Luft nach oben. In der Abwehr wurde teilweise minutenlang gekämpft, um sich den Ball zu erarbeiten und ihn dann in „20-Sekunden-Angriffen“ leichtfertig und unvorbereitet aufs gegnerische Tor zu bringen. Das sollte abgestellt und die Angriffe bis zu klaren Torchancen ausgespielt werden. Dies wurde von der Mannschaft gut umgesetzt, und sowohl Jill Peter auf Linksaußen als auch Tabea Schweikart auf Rechtsaußen wurden etliche Male für Tore freigespielt. Außerdem konnte sich Isabel Gottron auf Rückraumrechts mehrmals gegen die offensive Deckung durchsetzen und trug sich so fünf Mal in die Torschützenliste ein. In der Abwehr schlichen sich jedoch ein paar Unkonzentriertheiten ein, so dass Kastel über das Kreisläuferspiel einige Siebenmeter rausholen und auch verwandeln konnte. Am Ende konnten sich die Gastgeberinnen dann aber über einen nie gefährdeten Heimsieg freuen und haben nun zwei Wochen Zeit, um sich auf die schweren Spiele gegen Sindlingen/Zeilsheim und die ungeschlagene Topmannschaft aus Idstein vorzubereiten. Toll war zudem noch, dass Laura Jakobi nach langer Knieverletzung ihr erstes Punktspiel absolvierte und sich gleich in die Liste der Torschützen eintragen konnte.
Es spielten: Lena Kuptschitsch (Tor), Jill Peter (3), Isabell Gottron (5), Katharina Brand (2), Caroline Wittek, Melanie Schmidt (1), Janina Dicke (3), Vanessa Pitsch, Tabea Schweikart (4), Gudrun Loske (1), Laura Jakobi (1), Nicole Ammon
Damen II in Steeden/Eschhofen:
Eschhofen/Steeden – Kriftel 23:20 (12:6)
Zu viele Schwächephasen kosten den Sieg
Jetzt hat es auch die Damen II erwischt. Nach drei Siegen zum Auftakt musste die Mannschaft von Trainer Ibo Ücel die Punkte in Eschhofen lassen. Die weite Anreise hatte sich somit nicht gelohnt. Vor allem die erste Halbzeit hatte das erneut verschlafen. Es war zu wenig Druck im Angriff und eine schlechte Chancenverwertung, außerdem hat man in der Abwehr teilweise zu einfache Tore kassiert. Nach der Halbzeit kämpfte sich Kriftel über 13:8 auf 13:10, um dann wieder zu viele leichte Fehler in der zweiten Welle nach Balleroberungen zu machen und freie Chancen zu vergeben. Beim 16:12 waren es wieder vier Tore Rückstand. Doch der Kampfgeist brachte die Gäste dann nochmal auf 19:17 ran. Die Abwehr stand bis zu dem Zeitpunkt sehr gut in der zweiten Halbzeit. Doch wieder gab’s ein Tief, man machte vorne wieder Fehler, verwarf die Bälle und ließ in der Abwehr leicht nach. Eschhofen bestrafte mit drei Toren zur Entscheidung auf 22:17. Positiv war aber, dass die beiden A-Jugendlichen Krissi und Annika sich jeweils in die Torschützenliste eintragen konnten und auch Finja aus den Damen I, die durch den krankheitsbedingten Ausfall von Tabea Schweikart netterweise eingesprungen ist, sich super im Team eingefügt hat und sich in den Dienst der Mannschaft stellte.
Es spielten: Lena Kuptschitsch (Tor), Melanie Schmidt (4), Gudrun Loske (4), Jill Peter (4), Caroline Wittek, Nicole Ammon, Isabell Gottron, Katharina Brand (2), Finja Seeharsch (4), Kristina Weber (1), Annika Rügheimer (1), Vanessa Pitsch
Damen II gegen Idstein:
Kriftel – TV Idstein 29:23 (15:10)
Klar geführt, gezittert, dann noch sicher gewonnen
Nach zuletzt drei Siegen in Folge wollten die Mädels der TuS Kriftel auch gegen die erfahrenden Gäste, immerhin Landesliga-Absteiger, um jeden Preis die zwei Punkte in eigener Halle erspielen. Entsprechend motiviert und konzentriert gestaltete sich schon das Aufwärmen. Zu Spielbeginn begannen beide Mannschaften engagiert, und keiner konnte sich so recht absetzen. Erst ab der 7. Minute zündete Kriftel den ersten Turbo und zog auf 10:4 davon. Trotz einiger Probleme in der Abwehr konnte dieser Vorsprung verteidigt werden. Die zweite Halbzeit stockte anfangs etwas, und die Idsteiner spielten sich Tor um Tor wieder heran und gingen in der 42. Minute sogar in Führung. Zu schnell wurde im Angriff abgeschlossen, und auch die Abwehr wies ein ums andere Mal Lücken auf, die die Mädels aus dem Taunus für sich nutzen konnten. Doch die Kriftler sammelten sich wieder und gaben nochmals Vollgas. Vor allem Chrissi Hill brachte die Mädels mit ihren wichtigen schnellen Toren wieder zurück auf Kurs. Mit einem Lauf von sieben Toren machte Kriftel den Sack schließlich vier Minuten vor Abpfiff zu. Ein verdientes 29:23 stand nach 60 Minuten auf der Anzeigentafel. Alles in allem zeigte das Spiel einmal mehr, dass die Mannschaft als Team super gekämpft hat, nach wie vor aber noch Luft nach oben da ist.
Es spielten: A. Loyal, L. Kuptschitsch (Tor), C. Hill (6), L. M. Gottron (5/1), I. Gottron (5), V. Pitsch (2), C. Wittek (2), N. Frank (1), J. Dicke (1), G. Emilius (1), J. Peter 1, A. Pfirrmann, N. Ammon
Damen II gegen Goldstein/Schwanh. II:
Kriftel – Goldstein/Schwanheim II 21:23 (4:9)
Nur 20 gute Minuten sind zu wenig
Den Anfang des Spiels verschliefen die Mädels komplett, und man musste von einem Totalausfall der ganzen Mannschaft sprechen. Generell fielen in der ersten Halbzeit auf beiden Seiten sehr wenig Tore, lediglich vier Treffer für Kriftel sind aber eindeutig zu wenig. Zu keiner Zeit konnten die Mädels in den ersten 30 Minuten annähernd in ihr Tempospiel kommen, welches sonst zu einfachen Toren führt. Hinzu kamen unzählige technische Fehler und auch einige Fehlwürfe. Die Goldsteiner Abwehr stand solide und machte es den Kriftlern zusätzlich schwer, im Positionsangriff zu erfolgreichen Abschlüssen zu kommen. Auch die in den letzten Spielen souverän funktionierende Abwehr wies an diesem Tag ein ums andere Mal Lücken auf. Eine energische Ansprache der Trainer in der Kabine sollte die Truppe nochmal wachrütteln, denn fünf Tore sind beim Handball nicht viel. Dennoch spiegelten die ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit die Unsicherheit aus den ersten 30 Minuten wider.
Danach machte es bei einigen Spielerinnen jedoch ‚Klick‘, und durch gute Einzelaktion vor allem von Melli Schmidt und Chrissi Hill kämpfte sich das Team Stück für Stück wieder ran. Da man in der Abwehr aber immer noch keinen richtigen Zugriff hatte, konnte man kurz vor Schluss beim Stand von 20:21 leider nur kurz vom möglichen Ausgleich träumen.
Es spielten: L. Kuptschitsch, A. Loyal, N. Schlesier; C. Hill 8, L-M. Gottron 4/1, M. Schmidt 4/1, J. Dicke 2, V. Pitsch, N. Ammon, G. Emilius je 1, N. Frank, K. Angelova, N. Schlesier, C. Wittek
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