Damen II gegen Bergen-Enkheim:
Kriftel – HSG Bergen-Enkheim/Bad Vilbel 24:27 (9:12)
An der großen Überraschung geschnuppert
Nach dem desaströsen Auftritt im Hinspiel beim Tabellenführer hatte man noch einiges wieder gut zu machen. Und damit begannen die Mädels auch direkt nach dem Anpfiff. Unbeeindruckt von der individuellen Stärke einiger Enkheimer Spielerinnen, ging man als Team ans Werk und stellte die Frankfurter vor eine ernstzunehmende Aufgabe.
In der Abwehr wurde kräftig zu gepackt und im Angriff mit schnellem Druckspiel und vereinzelten Spielzügen immer wieder eine Lösung gefunden, den Ball ins Netz zu bringen. So konnte sich Bergen-Enkheim/Bad Vilbel erst gegen Mitte der ersten Halbzeit auf 8:6 absetzen und diesen Vorsprung zur Pause leicht ausbauen. Die Kriftler begannen nach dem Wechsel engagiert und motiviert. Ab der 40. Minute schlichen sich aber einige dumme Abspiel- und Fangfehler ein, die Bergen-Enkheim sofort nutze und sich auf 22:16 absetzen konnte. Zwar konnten die Mädels noch einmal aufholen, ein Unentschieden oder gar ein Sieg waren aber nicht mehr drin. Nichtsdestotrotz zeigten die Kriftler ein engagiertes, schnelles und spannendes Spiel, das vor allem bewies, dass die Pleite im Hinspiel ein Ausrutscher war. Gegen die individuelle Klasse der Rückraumspieler und der Enkheimer Kreisläuferin fehlten am Ende aber zu oft die Mittel, um eine kleine Sensation zu verwirklichen.
Es spielten: A. Loyal, L. Kuptschitsch (Tor); L. Gottron (9/1), C. Hill (5), M. Schmidt (2/2), N. Ammon (3), J. Peter, V. Pitsch, A. Pfirrmann, L. Jakobi, O. Gonnet (je 1), K. Angelova, N. Frank, I. Gottron
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