Vorschau 20./21. Oktober:

 

Vorschau:

Nach den Herbstferien wieder fast volles Programm für die Handballer der TuS Kriftel, der JSG und der MSG Schwarzbach. Die Damen I stehen nach ihren beiden Auftaktsiegen zu Hause nun vor der ersten schweren Auswärtshürde in Hüttenberg. Die Männer I müssen im Heimspiel gegen Rüsselsheim II ran, ebenso die Damen II gegen Seulberg und die MSG II gegen Rüsselsheim III. Ein interessantes, aber auch sehr schweres Spiel wartet auf die C1-Jugend in der Oberliga: Sie empfangen den Bundesliga-Nachwuchs aus Melsungen. Ein Besuch lohnt sich bei den Heimspielen also allemal.

Samstag, 20. Oktober

Männer I:       MSG Schwarzbach – TG Rüsselsheim II                 18 Uhr, SBH

Männl. A-Jugend: JSG Schwarzbach – Wehrheim/Obernhain        16 Uhr, SBH

Männl. B2-Jugend:     TSG Eddersheim – JSG Schwarzbach          15.15 Uhr

F-Jugend:       Turnierrunde in Hofheim                                          13.30 Uhr, BWH

Sonntag, 21. Oktober

Damen I:         TV Hüttenberg – Kriftel                                           18 Uhr

Damen II:      Kriftel – SV Seulberg                                                           14 Uhr, SBH

Männer II:     MSG Schwarzbach – TG Rüsselsheim III                18 Uhr, SBH

Männl. B1-Jugend:     Hochheim/Wicker II – JSG Schwarzbach     16 Uhr

Männl. C1-Jugend:    JSG Schwarzbach – Melsungen                    16 Uhr, SBH

Minis:              Spielfest bei Goldstein/Schwanheim                        10 Uhr

 

Damen I gegen Rodgau/Nieder-Roden:

 

Damen I: Kriftel – HSG Rodgau/Nieder-Roden 24:23 (14:13)

Verdienter Sieg nach spannender zweiter Halbzeit

Zwei Siege in den ersten beiden Spielen dieser Saison – der Start in die Oberliga ist für Drittliga-Absteiger TuS Kriftel geglückt. Noch dazu ist er viel wert, da sich die Damen mit Kirchhof und nun Titelanwärter Rodgau/Nieder-Roden gleich gegen zwei Spitzenteams durchgesetzt haben. Und er ist wiederum weiter höher zu bewerten, da der Kader aktuell sehr klein ist und Trainer Christian Albat vor allem im Rückraum kaum Alternativen hat. Gegen Rodgau/Nieder-Roden reichte es dennoch, auch wenn hinter dem Sieg noch ein kleines Fragezeichen steht: Denn die Gäste kündigten einen Einspruch an. Nach ihrer Ansicht wurde ihre letzte Auszeit fünf Sekunden vor Schluss genommen, die Schiedsrichter ließen aber letztlich nur noch zwei Sekunden spielen, in denen nichts mehr heraussprang.

Den Sieg hatten die Krifteler am Ende aber schon verdient und bejubelten ihn lautstark. Denn über weite Strecken dominierten die Gastgeberinnen die Partie, vor allem in der ersten Halbzeit. Nach dem 5:1 (7.) musste der Gäste-Trainer schon die erste Auszeit nehmen. Seine Ansprache fruchtete nur kurz, denn die TuS zog sogar auf 11:5 und 12:6 davon. Die Abwehr stand gut, die Gäste machten auch zahlreiche Fehler – und vorne trafen vor allem Jana Lorenz und Helena Nitzke sicher. Doch hier machte sich vor der Pause schon der Kräfteverschleiß bemerkbar. Die Fehlwürfe nahmen zu, die Gäste kamen durch recht einfache Treffer heran – kurz vor der Pause sogar auf ein Tor. Im zweiten Abschnitt wurde es richtig spannend. Beide Teams spielten oft in Unterzahl, da es doch einige Zeitstraßen gab. Zunächst hielten die Gastgeberinnen trotz schwächerer Angriffsleistung und einer Phase mit einigen technischen Fehlern das Heft weiter in der Hand. Beim 17:14 (38.) nahmen die Gäste die nächste Auszeit. 19:17 und 20:18 führte Kriftel weiter, dann aber glich Rodgau aus und ging beim 21:20 seinerseits erstmals in Führung (49.). Das Spiel drohte zu kippen – spätestens beim 22:23 (55.). Doch Hanna Leidner mit einem beherzten Wurf aus dem Rückraum und Jana Lorenz per Gegenstoß konterten innerhalb einer Minute eiskalt – darauf fanden die Gäste keine Antwort mehr, da Hannah Weißer kurz vor Schluss einen wichtigen Wurf parierte. „Wir haben es uns selbst schwer gemacht. Aber wir haben das Spiel gewonnen“, analysierte Trainer Christian Albat, der angesichts der nur acht eingesetzten Feldspielerinnen mit dem Erfolg gegen den Titelanwärter sehr zufrieden war.

Es spielten: Hannah Weißer, Nele Krohn (Tor), Helena Nitzke (10/4), Jana Lorenz (6), Finja Seeharsch (3), Janine Pfuhl (2), Mayra Janssen, Kim Koerber, Hanna Leidner (je 1), Lisa Weißer, Isabel Göbel, Lucy Kilp, Charlize Schäfer

 

Vorschau 14. Oktober:

 

Vorschau:

Nach dem Auftaktsieg haben die Damen I die nächste hohe Hürde vor Augen. Es geht gegen Rodgau/Nieder-Roden – ein Team, das vorne mitspielen kann. Das haben die beiden Siege zum Auftakt in Oberursel und gegen Böddiger gezeigt. Umso wichtiger ist eine gute Unterstützung der Fans in der Halle, damit die Punkte auch beim zweiten Heimspiel in Kriftel bleiben.

Sonntag, 14. Oktober

Damen I: Kriftel – HSG Rodgau/Nieder-Roden                            16 Uhr, SBH

 

Damen I gegen Kirchhof II:

 

Kriftel – SG Kirchhof II 28:24 (15:12)

Erfolgreicher Oberliga-Auftakt mit dünnem Kader

Einen Auftakt nach Maß feierten die Damen I bei ihrer Rückkehr in die Oberliga. Der Absteiger aus der 3. Liga wusste vor der Partie nicht so recht, wo er steht. Zwar gab es gute Ergebnisse in Testspielen auch gegen höherklassige Teams, allerdings musste die Mannschaft von Trainer Christian Albat lange warten, bis sie nun aus den Startlöchern kommen konnte. Das machte sich auf dem Feld gleich bemerkbar. Denn die Gäste, deren erste Garnitur in der 2. Liga spielt, waren anfangs wacher und gingen mit 2:0, 3:1 und 4:2 (8.) in Führung. Dann hatte die TuS aber besser ins Spiel gefunden, wurde mit dem ersten Ausgleich und postwendend der Führung zum 6:5 (11.) belohnt. Und das, obwohl die Mannschaft die Partie ersatzgeschwächt mit nur sieben eingesetzten Feldspielerinnen bestritt. Das Spiel war in der Folghe ausgeglichen, beim 12:9 hatten sich die Gastgeberinnen aber leicht abgesetzt – um wieder zwei Tore in Folge zu kassieren. Zur Pause gab’s wieder ein kleines Polster.

Nach dem Wechsel stand die Partie auf Messers Schneide. Kriftel lag mit 16:14 vorn, Kirchhof konterte mit drei Treffern in Folge zum 17:16 (37.). Der Ausgleich gelang den Gästen letztmals beim 19:19. Danach hatten die Gastgeberinnen den längeren Atem. Die Mannschaft glänzte nicht nur in dieser Phase mit vielen verschiedenen Torschützinnen und war somit schwer auszurechnen. Beim 25:24 war Kirchhof noch einmal dran, dann sorgten drei Krifteler Tore für den letztlich verdienten, aber auch hart erkämpften Sieg des Drittliga-Absteigers. Trainer Christian Albat war entsprechend zufrieden. Es seien gute Entscheidungen zur Gestaltung des Spiels getroffen worden. Mit dem dünnen Kader war es gerade wichtig zu wählen, wann es in Tempospiel geht und wann langsam aufgebaut wird. Zudem habe es nur wenig technische Fehler und Ballverluste gegeben, lobte Albat.

Es spielten: Hannah Weißer, Nele Krohn, Clara Frühauf (Tor), Janine Pfuhl (7), Finja Seeharsch, Jana Lorenz, Kim Koerber (je 4), Helena Nitzke (4/1), Hanna Leidner (3), Mayra Janssen (2), Lisa Weißer, Isabel Göbel, Jill Peter

 

Damen I trainieren eine Runde Kung Fu

 

Everybody was Kung-Fu-Fighting – Damen I mit besonderer Vorbereitung


Schon zum zweiten Mal dieses Jahr bekamen die Damen I Besuch von Christoph Scheepers von Sonnenfaust Kung-Fu, der als bekannter Kung-Fu-Meister auf etliche Erfolge, wie Platz 5 der Asien-Meisterschaft im San-Shou-Vollkontakt (bis heute die beste deutsche Platzierung dort) zurückblicken kann. Einige Spielerinnen waren bereits beim ersten gemeinsamen Training im Februar dabei, während es für die jungen Neuzugänge die ersten Erfahrungen mit dem kraftvollen und zugleich eleganten Sport waren. Ob Anfänger oder nicht – nach dem Training waren sich alle einig, dass die Parallelen zwischen Kung-Fu und Handball nicht von der Hand zu weisen sind. Seien es die Körperspannung als unabdingbare Basis für beide Sportarten, einen fester Stand und keine Angst vor Körperkontakt oder schnelle und dynamische Bewegungen, zugleich zum Ausweichen und Angreifen des Gegners. Jede Spielerin konnte nach den 90 Minuten Training, begonnen mit Gleichgewichts- und Standübungen, über Partnerübungen und Sprünge bis hin zu Selbstverteidigungs-Tipps, so einiges für sich und das eigene Körpergefühl mitnehmen.

„Nicht zuletzt nehmen wir auch mental einiges für unsere Einstellung und den Teamgeist mit“, erklärt das Team. Denn Kung-Fu bedeutet wörtlich übersetzt: „Etwas durch harte, geduldige Arbeit erreichen.“ Dieses Credo wollen die Damen I wir im Endspurt der sehr langen, schweißtreibenden Vorbereitung für die Oberliga Hessen mit in den heiß ersehnten Saisonstart am 7. Oktober gegen die Zweitliga-Reserve aus Kirchhof nehmen und auch über das weitere, schwere Auftaktprogramm gegen Nieder-Roden (14. Oktober zu Hause), Hüttenberg (21. Oktober, auswärts) und Oberursel (28. Oktober zu Hause) stets beibehalten. Die Kung-Fu-Berries bedanken sich ganz herzlich bei Sonnenfaust Kung-Fu und Christoph Scheepers.

 

 

Unsere Partner

NaspaLogo.jpg

© tus-kriftel-handball.de