Damen I in Dutenhofen:
Damen I: HSG Dutenhofen/Münchholzhausen 27:27 (14:14)
Aufholjagd wird mit einem Punkt belohnt
Bei den bisher verlustpunktfreien Gastgeberinnen entführte die TuS dank großer Moral in der Oberliga am Ende einen verdienten Punkt. Und untermauerte nach dem Sieg gegen Bieber ihre gute Form. Das Spiel startete prima für die Kriftelerinnen, durch schnelle Tore zwangen sie den Gegner früh beim Stand von 2:4 zur ersten Auszeit. Tabea Marschall überzeugte in Eins-gegen Eins-Situationen und konnte immer wieder hart erarbeitet Tore auf ihrem Konto verbuchen. Danach fanden die Gegnerinnen besser ins Spiel. Durch starke Paraden von den Torhüterinnen Steffi Dieskau und Yasmin Koczy konnte sich der Gegner aber nicht absetzen. Mit einer ordentlichen Mannschaftsleistung, die sich durch eine kämpferische Abwehr auszeichnete, ging es ausgeglichen in die Pause.
Nach einem guten Start in die zweite Halbzeit schlich sich der Fehlerteufel im Spiel der Kriftelerinnen ein, somit lag der Gegner aus dem Wetzlarer Hinterland in der 52. Minute mit drei und fünf Minuten vor Schluss mit zwei Toren vorn und träumte vielleicht schon von den nächsten beiden Punkten. Doch diese Rechnung hatten sie ohne die „Berries“ gemacht. Es folgten abgezockte Tore der Außen Caro Wittek und Pauline Kemmer, starke Aktionen durch Linkshänderin Leonie Dollinger und eine Abwehr, die den Gegner zu fehlerhaften Abschlüssen zwang. Bei Stand von 27:27 und noch 25 Sekunden auf der Uhr nahm der Gegner die letzte Auszeit. Youngster Lorena Loi erkämpfte sich den Ball in den letzten Sekunden und sicherte den Kriftelern einen verdienten Punkt in einem spannenden Spiel.
Es spielten: Yasmin Koczy, Stefanie Dieskau (Tor), Emma Henke, Tabea Marschall (5), Emilie Borrueco-Miro, Leonie Dollinger (2), Annika Rügheimer (2), Anja Schreiber (2), Paulina Kemmer (3), Christina Schröder (4/2), Lorena Loi (4), Caroline Wittek (1), Kim Brenninger (4), Nele Hacker
Damen I in Nordenstadt:
Damen I: TuS Nordenstadt – Kriftel 29:24 (17:15)
Auch im zweiten Spiel gibt’s noch keine Punkte
Auch im zweiten Spiel reichte es für die Damen in der Oberliga nicht zu den ersten Punkten. Die Mannschaft hatte sich in Nordenstadt mehr ausgerechnet, musste aber mit leeren Händen den Heimweg antreten. Allerdings war die Konstellation eine Besondere: Denn hier spielte auf dem Papier der Absteiger aus der Regionalliga (Kriftel) beim Aufsteiger auf der Bezirks-Oberliga. Faktisch aber standen sich fast die beiden BOL-Teams aus der vergangenen Saison gegenüber, denn Kriftels Zweite ist ja nahezu komplett nach oben aufgerückt. Deshalb waren die Rollen hier keinesfalls klar verteilt. Bereits in den ersten zehn Spielminuten gelang es Nordenstadt, sich mit vier Toren abzusetzen. Bis zur Halbzeitpause konnten sich die Krifteler Damen immer wieder auch durch die vielen Paraden von Alexa Loyal auf zwei Tore rankämpfen. Jedoch gelang es Kriftel auch in der 2. Halbzeit nicht, den Rückstand wieder aufzuholen. Auch hier halfen die Paraden von Stefanie Dieskau am Ende nichts.
Es spielten: Loyal, Dieskau (Tor), Schröder (11/7), Marschall (3), Brenninger, Dollinger, Kilp (je 2), Dicke, Lünenbürger, Schumacher, Wittek (je 1), Denschlag, Heun, Henke
Damen I: Kriftel gegen Lumdatal:

Damen I: Kriftel – HSG Lumdatal 24:28 (12:15)
Mit nahezu komplett neuem Team achtbar geschlagen
Im ersten Spiel der Saison zeigten die Damen 1 eine kämpferische Leistung, mussten sich jedoch am Ende gegen den Mit-Absteiger geschlagen geben. Bereits in der Anfangsphase entwickelte sich ein intensives Duell. Paulina Kemmer und Annika Rügheimer trafen früh für Kriftel, doch Lumdatal antwortete prompt. Die ambitionierten Gäste konnten sich früh einen kleinen Vorsprung erspielen. Kriftel mit einer fast kompletten Mannschaft aus der Bezirks-Oberliga, die nun die Damen I bilden, schlug sich aber weiter achtbar und blieb auf Tuchfühlung. In der zweiten Halbzeit zeigte das Team einige gute Ansätze und versuchte, durch eine kompakte Abwehr sowie schnelle Angriffe den Rückstand zu verkleinern. Immer wieder gelang es der Mannschaft, durch Treffer von Leonie Dollinger und Janina Dicke den Rückstand zwischenzeitlich zu verkürzen. Allerdings wurden von der Linie zu viele Siebenmeter vergeben, sonst wäre es bis zum Schluss noch spannender geblieben. Trotz der Niederlage zeigte Kriftel eine kämpferische Leistung, die allerdings durch die Effektivität von Lumdatal und einige vergebene Chancen nicht belohnt wurde. Die 1. Damenmannschaft der TuS Kriftel bedankt sich außerdem bei den Fans für ihre Unterstützung auf der Tribüne.
Es spielten: Stefanie Dieskau, Celina Böllinger (Tor), Emma Henke (1), Tabea Marschall (2), Emilia Borrueco-Miro, Laura Lünenburger, Annika Rügheimer (5/3), Anja Schreiber (2), Paulina Kemmer (4/1), Lara Schumacher, Kim Brenninger (2), Caroline Wittek (1), Leonie Dollinger (4), Janina Dicke (3)
Damen: Saisonvorschau

Die Damen I in der Oberliga

Die Damen II in der BOL
TuS-Damen im Umbruch in Oberliga und BOL
Spätestens, als vergangenen November die Zusammenarbeit der Damen 1 mit Trainerin Yvonne Thon beendet wurde, ließ sich erahnen, dass ein Umbruch im Krifteler Damenbereich bevorstehen würde. Viele Spielerinnen des von Saisonbeginn an sehr kleinen Kaders entschieden sich, nach der kräftezehrenden Saison erst einmal eine Handball-Pause einzulegen oder sahen aufgrund des Abstiegs ihre sportliche Zukunft in einem anderen Verein. Nachdem schließlich im Februar von Interimstrainer Florian Schäfer das Signal kam, dass er in der kommenden Spielzeit auch nicht als Trainer zur Verfügung stehen würde, richteten sich relativ schnell die Blicke der Verantwortlichen auf den Trainer der bisherigen Zweiten Damenmannschaft, Florian Heinzer.
Man ging in die ersten Gespräche für das Projekt „Damen“ und konnte Heinzer schließlich als „Projektleiter“ und vor allem als Headcoach für die zukünftige Damen 1 in der Oberliga Mitte gewinnen. Heinzer hatte bis zu diesem Zeitpunkt längst Gespräche mit den Damen 2 Spielerinnen geführt, und alle Mädels aus der sehr erfolgreichen BOL-Saison 2023/24 hatten ihre Zusage gegeben – auch für die höhere Klasse. In der Hoffnung, doch noch die eine oder andere Spielerin zum Verbleib in Kriftel überzeugen zu können, ging Heinzer sogleich in die Gespräche mit den Damen 1. Ergebnis: Lediglich Pauline Kemmer entschied sich, weiter für die TuS auflaufen zu wollen. Das heißt, dass man größtenteils mit der letztjährigen BOL-Mannschaft sowie Kemmer und Anja Schreiber, die aus der A-Jugend in den Damenbereich wechselt, in der Oberliga Mitte an den Start gehen wird.
Doch bei der TuS soll sich nicht alles nur um die „neue“ Damen 1 drehen. Mit dem Ziel, weiterhin im Sinne des Breitensports verschiedene Leistungsklassen im Damenbereich zu bedienen, wurden alle Hebel in Bewegung gesetzt, auch einen Kader für eine zweite Damenmannschaft in der BOL zusammen zu bekommen. Dies gelang den Verantwortlichen teils durch Neuzugänge aus anderen Vereinen, reaktivierte Spielerinnen sowie mehrere Mädels aus der weiblichen A-Jugend, die sich dazu entschieden haben, auf ihr letztes A-Jugend-Jahr zu verzichten und direkt bei den Damen 2 mitzuspielen. Ergänzt wird der Kader durch Spielerinnen, die unter die sogenannte U21-Regelung fallen und somit ohne Sperren dauerhaft in beiden Damen-Mannschaften eingesetzt werden können.
Um den Damenbereich sowie den gesamten weiblichen Bereich der TuS in den kommenden Jahren kontinuierlich weiterentwickeln zu können, wurden in der Jahreshauptversammlung im April gleich zwei neue Ämter installiert: Caroline Wittek wird zukünftig als Ergänzung zu Aktivenwart Thomas Huhmann und Marius Krüger die Belange der beiden Damenteams im Blick behalten. Dazu kommt Jens Racky als Mädelwart, der den Fokus auf den weiblichen Jugendbereich setzen wird und Frank Weiner als Jugendwart sehr unterstützt. Beide nahmen sogleich motiviert ihre Arbeit auf und führten zeitweise intensive Gespräche, insbesondere mit den beiden Trainern Florian Heinzer und Christian Albat (weibliche A). Denn eine der großen Aufgaben in den kommenden Monaten wird auch die Zusammenarbeit zwischen der weiblichen A-Jugend und den beiden Damenteams sein. Hier sollen die jungen Spielerinnen schrittweise an den Damenbereich herangeführt und auch im einen oder anderen Spiel eingesetzt werden. Zunächst steht aber bei der A-Jugend noch ein ganz andere Abenteuer ins Haus: die Bundesliga.
Kader Damen I: Alexa Loyal, Celina Böllinger, Fabienne Dollinger, Stefanie Dieskau(Tor), Anja Schreiber, Annika Rügheimer, Caroline Wittek, Christina Schröder, Emilia Borrueco-Miro, Emma Henke, Janina Dicke, Jasmin Kleine, Kim Brenninger, Lara Hacker, Laura Lünenbürger, Leonie Dollinger, Milena Heun, Paulina Kemmer, Tabea Marschall
Damen II: Jennifer Müller (Tor), Angelina Drebes, Andjelina Ajetovic, Charlotte Schlosser, Christina Pappisch, Elena Stierstädter, Hannah Waltes, Jannika Schweikart, Lara Hacker, Lara Schuhmacher, Leonie Dollinger, Marie Huber, Nadja Schott, Nathalie Moersfelder, Pia Fischer, Rebekka Lessig, Sintje Beck, Teresa Tesfaldet
Damen I: Spiel gegen Wettenberg:
Damen I: Kriftel – HSG Wettenberg 18:26 (7:12)
Nach dem 7:5 den Faden verloren
Es war ein wichtiges Spiel um den Klassenverbleib, und es sah für die Damen I in der Oberliga gegen Wettenberg auch Mitte der ersten Halbzeit ganz gut aus. Da führte die Mannschaft von Trainer Florian Schäfer nach schwachem Beginn nämlich. Doch in der Folge zog der Gast wieder davon und hatte schon zur Halbzeit ein Polster zwischen sich und Kriftel gelegt. Damit bleibt die Mannschaft in akuter Abstiegsgefahr, in den kommenden Partien sollten die ersehnten ersten Punkte in diesem Jahr her. Wenn das Team den phasenweisen guten Einsatz und die Konzentration über nahezu 60 Minuten aufs Feld bringen kann, sollte auch gegen die höher platzierten Teams etwas möglich sein.
Gegen Wettenberg konnte Trainer Schäfer auf einige A-Jugendliche bauen, die zuvor ihr Oberligaspiel gegen Pfungstadt/Egelsbach klar gewinnen konnten. So avancierte Meta Kilp dann gleich zur besten Torschützin beim Spiel am ungewohnten Platz – in der Münsterer Eichendorffhalle. Das Spiel war ein Wechselbad in Halbzeit eins. Die Gäste führten mit 5:1, dann traf Kriftel sechs Mal in Folge, um dann aber elf Minuten bis zum Wechsel ohne Torerfolg zu bleiben. Da Wettenberg aber sieben Treffer markierte, war die Partie fast schon entschieden. Im zweiten Anschnitt warf die TuS zwar das erste Tor, näher heran kamen die Damen aber nicht. Im Gegenteil: Der höchste Abstand lag bei elf Toren, ehe die bis zum Schluss kämpfenden Gastgeberinnen noch etwas Ergebniskosmetik betreiben konnten.
Es spielten: Nele Krohn, Yasmin Koczy (Tor), Zoe Alp, Kim Körber-Heger (1), Anja Schreiber, Jonna Lotz, Meta Kilp (5), Sophie Hugger (2), Finja Seerharsch (4), Michelle Huber (1), Julika Leichthammer (2), Ulla Neumann, Louisa Leichthammer (1), Helena Nitzke (2/1)
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