Silvester-Cup 2022

 

Am 30. Dezember steigt wieder der Silvester-Cup

Auch dieser Klassiker musste wegen Corona nun insgesamt drei Jahre pausieren. Doch jetzt ist er zurück, der Silvester-Cup der Damen und Herren von TuS Kriftel und MSG Schwarzbach. Das Sie- und Er-Turnier, bei einem eine Halbzeit die Damen, danach die Männer gegeneinander spielen, steigt am Freitag, 30. Dezember, um 16 Uhr in der Schwarzbachhalle. Im Anschluss ist eine Party angesagt. Das Motto ist in diesem Jahr „Hawaii“. Zuschauer sind willkommen, sich den sportlich-spaßigen Jahresabschluss der Handballer anzuschauen.

Damen I in Fritzlar II:

Damen I: SV Germania Fritzlar II – Kriftel 24:33 (12:18)

Das nächste Ausrufezeichen in fremder Halle

Wenn doch immer nur Auswärtsspiele wären… Die Damen I feierten den dritten Sieg in fremden Hallen in Folge. Und wieder hat sich eine weite Fahr nach Nordhessen gelohnt. Denn nach dem Sieg bei Hoof/Sand/Wolfhagen hat sich erneut die vom Handball-Förderverein gesponserte Tour mit dem Bus bewährt. Denn die Mannschaft von Trainerin Yvonne Thon und ihrem Assistenten Florian Schäfer kam mit zwei weiteren Punkten zurück. Zwischendurch gab es noch den Derbysieg in Oberursel und einen Heimpunkt gegen Weiterstadt, so dass die aktuelle Serie bei 7:1 Punkten liegt. Damit hat sich das Team in der Tabelle mit einem positiven Punktekonto sogar auf Platz drei verbessern können.

In Fritzlar war ein schwerer Gang befürchtet, doch am Ende siegten die Gäste deutlich und lagen außer beim 1:2 und 2:3 immer vorne. Nach dem 10:9 für die TuS (21.) gelangen drei Tore in Folge, kurz vor der Pause stellte Hanna Leidner auf einen Sechs-Treffer-Abstand. Nach dem Wechsel dominierte Kriftel die Partie zunächst weiter, lag auch mal mit sieben Treffern vorn, eher sie es ein wenig spannend machen. Doch näher als auf drei Tore beim 22:25 (47.) kam die Germania nicht mehr heran. In der Schlussphase spielten die Gäste ihre Cleverness und Erfahrung aus und wären fast noch zu einem Erfolg mit zehn Toren Differenz gekommen. In jedem Fall gibt das Ergebnis weiteren deutlichen Auftrieb für die nächsten Aufgaben – erst gegen den Vierten und Tabellennachbarn Kirchhof II, dann beim noch punktlosen Tabellenletzten TGB Darmstadt.

Es spielten: Nele Krohn, Sabrina Schäplitz (Tor), Ida Pokoyski (13/3), Jana Lorenz (4), Cara Ljubic (2), Hanna Leidner (5), Meta Kilp (1), Sophie Hugger (5), Finja Seeharsch (1), Michelle Huber, Jonna Lotz, Helena Nitzke (2)

Damen I: Sieg in Oberursel

 

Damen I: TSG Oberursel – Kriftel 28:29 (12:11)

Toller Zwischenspurt bringt wichtigen Derby-Auswärtssieg

Die Damen der TuS Kriftel haben in der Oberliga Hessen endgültig in die Erfolgsspur zurückgefunden – und das in fremden Hallen. Eine Woche nach dem doppelten Punktgewinn nach hohem Rückstand in Hoof/Sand/Wolfhagen gelang auch im Derby in Oberursel ein Auswärtssieg. Damit haben sich die Damen im Mittelfeld der Tabelle festgesetzt und ihre drei Siege allesamt beim Gegner geholt. Auch die nächste Partie ist bei Tabellennachbar Fritzlar II ein Auswärtsspiel – was ein gutes Omen sein könnte.

Das Spiel in Oberursel, die ebenfalls nicht gut in die Saison gestartet sind, war die erwartet enge und spannende Angelegenheit. Zunächst lag Kriftel zwei Mal vorn, dann aber bestimmten die Gastgeberinnen die Partie und hatten sich beim 11:8 (25. Minute) schon einen kleinen Vorsprung erarbeitet. Wichtig war, dass die TuS zur Pause den Anschluss schaffte. Im zweiten Abschnitt erwischte die Mannschaft von Trainerin Yvonne Thon und ihrem Co-Trainer Florian Schäfer einen Auftakt nach Maß. Noch ein letztes Mal konnte Oberursel beim 13:12 in Führung gehen, dann drehte der Gegner die Partie mit vier Treffern in Folge. Beim 20:15 für Kriftel sah es in der 41. Minute schon sehr gut aus. Auch nach einer Auszeit der TSG lief der Schwarzbach-Motor weiterhin rund, es stand sogar beim höchsten Vorsprung 24:18 (46.). Die TuS wackelte in der Schlussphase zwar, als Oberursel zwei Mal auf einen Treffer heran kommen konnte – aber sie fiel nicht mehr. In zwei Auszeiten wurde die Ruhe behalten, und Ida Pokoyski sorgte mit ihrem bereits elften Treffer zum 29:27 eine knappe Minute vor Schluss für die Entscheidung. Nach einer starken zweiten Halbzeit war das nicht unverdient, dass Kriftel die Punkte vom Hochtaunus- in den Main-Taunus-Kreis mitnahm.

Es spielten: Nele Krohn, Sabrina Schäplitz (Tor), Ida Pokoyski (11), Jana Lorenz (1), Cara Ljubic, Hanna Leidner (4), Meta Kilp, Sophie Hugger (6), Johanna Körner, Finja Seeharsch (5), Michelle Huber, Helena Nitzke (2)

 

Damen I in Hoof/Sand/Wolfhagen:

Damen I: HSG Hoof/Sand/Wolfhagen – Kriftel 22:24 (11:9)

„Stehauf-Damen“ drehen Neun-Tore-Rückstand zum Sieg

Die Worte „Glückwunsch“ und „Respekt“ im Ergebnis-Ticker der Damen I beschreiben nur ansatzweise, was den Damen I da bei ihrer weiten Auswärtsfahrt nach Nordhessen gelungen ist. Sie haben ein schon verloren geglaubtes Spiel mit einem Neun-Tore-Rückstand eine Viertelstunde vor Schluss noch gedreht und zwei wichtige Punkte mitgenommen. Der Sieg ist umso höher zu bewerten, da Trainerin Yvonne Thon und ihr Assistent Florian Schäfer nur mit acht Feldspielern nach Norden gereist waren. Nachdem das Team vergangene Woche kurz vor Schluss einen Drei-Tore-Vorsprung gegen Weiterstadt zu einem Unentschieden verspielt hatte, lief es nun anders herum – allerdings in einer anderen Dimension.

Die Gastgeberinnen der HSG bestimmten die Partie weitgehend, lagen schon beim 9:4 deutlich vorne. Doch Kriftels Moral stimmte an diesem Tag auf allen Positionen. Die Mannschaft lag zur Pause schon wieder in Reichweite. Mit Wiederbeginn gelang sogar der Anschlusstreffer. Doch nach dem 13        :11 brachen zunächst alle Dämme: Hoof/Sand/Wolfhagen zog mit sieben Toren in Serie auf 20:11 (43.) davon. Auch eine Auszeit zwischendurch brachte keine Besserung. Als fast niemand mehr an einen Sieg glauben mochte, da kam die Wende: Erst drei Tore in Folge, dann beachtenswerte acht Treffer in Serie ließen die Gäste aus dem Main-Taunus-Kreis plötzlich mit 22:21 (56.) vorne liegen. Die Gastgeberinnen konnten per Siebenmeter zwar noch einmal ausgleichen, doch das bessere Ende hatten die „Stehauf-Damen“ aus Kriftel für sich. Ein Sieg, der für die nächsten Partien viel Mut und Selbstvertrauen geben sollte.

Es spielten: Nele Krohn, Clara Frühauf (Tor), Ida Pokoyski (6), Cara Ljubic (2), Hanna Leidner (5), Sophie Hugger (3), Johanna Körner, Finja Seeharsch (1), Michelle Huber, Helena Nitzke (7/5)

Damen I gegen HSG WBW:

Damen I: Kriftel – HSG Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden 30:30 (17:16)

Zwei-Tore-Führung in letzter Minute noch verschenkt

Hatten die Damen gerade in ihren beiden bisherigen Heimspielen große Probleme mit dem Torewerfen, so war das diesmal nicht das Problem: Mit 30 eigenen Treffern ist ein Spielgewinn gut möglich – doch gegen die Gäste der HSG klappte es wieder nicht. Es wurde zwar der erste Punkt in eigener Halle, doch die Freude darüber hielt sich nach Spielende wohl eher in Grenzen. Denn eine Minute vor Schluss hatte das Team von Trainerin Yvonne Thon mit 30:28 geführt, musste dann aber nicht nur den Anschluss, sondern 17 Sekunden vor Schluss auch den unnötigen Ausgleich per Siebenmeter hinnehmen. Damit bleiben die Gäste aus Südhessen in der Tabelle zwar hinter Kriftel, aus dem erhofften Sieg wurde es aber nichts.

Dabei hatten die Gastgeberinnen die Partie nach einem ersten Rückstand von 2:4 und 4:5 in der Folge im Griff. Mit drei Toren zum 7:5 gab die TuS die weitere Richtung vor, denn sie lag fortan immer in Front. Die Gäste blieben aber ebenso stets dran und ließen sich auch von Vier-Tore-Rückständen nicht aus der Ruhe bringen. So traf Kriftel gleich nach der Pause vier Mal in Serie, und lag zweieinhalb Minuten vor Schluss immer noch mit 29:26 vorne. Am Ende reichte es nicht zum Sieg, weil es zwar gute 30 Tore vorne, aber auch ebenso viele Gegentreffer waren und die sonst eher stärkere Abwehr eben nicht so sattelfest war. Nun geht es zum Auswärtsspiel in Hoof/Sand/Wolfhagen, die vor zwei Wochen in Weiterstadt knapp mit zwei Toren gewannen und zuletzt in Oberursel einen Punkt holten. Eine schwere Aufgabe in Nordhessen, die aber mit einer Konstanz offensiv und einer Steigerung defensiv möglich sein sollte.

Es spielten: Hannah Weißer, Nele Krohn (Tor), Ida Pokoyski (7), Cara Ljubic (3), Hanna Leidner (2), Meta Kilp, Sophie Hugger (6), Johanna Körner (1), Finja Seeharsch (3), Michelle Huber (1), Helena Nitzke (7)

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